Leverkusen: Es werde Licht: Lanxess Arena ist offiziell getauft
zuletzt aktualisiert: 30.10.2008Leverkusen (RPO). Leverkusen/Köln (LH) Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma hat sich Mittwochabend vorgedrängt: Seine Hand lag direkt am roten Knopf, mit dem der Leuchtschriftzug „Lanxess Arena“ an der Veranstaltungshalle in Deutz (ehemals Kölnarena, bekannt auch als „Henkelmännche“) zum ersten Mal erstrahlen und so die Arena auf ihren neuen Namen offiziell getauft werden sollte. Lanxess-Chef Axel Heitmann nahm’s hin, legte seine Hand auf die Schrammas, darauf kamen Arena-Chef Bernd Assenmachers und Lanxess-Vorstands-Mitglied Werner Breuers’ Hand zu liegen. Gemeinsam drückte das Gespann den Knopf – ein wenig erinnerte das an die vier Musketiere („Einer für alle, alle für einen“). Werner Breuers, der Arena-Beauftragte von Lanxess, bezeichnete die Namenstaufe als ersten Schritt des Konzerns nach Köln. 2011 zieht die Zentrale hinter Heitmanns neuem Riesenwohnzimmer her: Bis zu 500 Verwaltungsmitarbeiter werden in Köln – man munkelt in Deutz – angesiedelt.
Mittwochabend wurde erstmal die Namenstaufe gefeiert – mit 18 000 Kölnern (die Freikarten waren ratzfatz weg). Gute Bläck Fööss legten vor, die furios-schnoddrige Country-Rockband The BossHoss nach. Nena enttäuschte, die hat ihre besten Zeiten hinter sich.
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