Leverkusen: Für Handhygiene sensibilisieren
zuletzt aktualisiert: 07.08.2009Leverkusen (RPO). Seit ein paar Tagen stehen im Klinikum, etwa im Foyer, berührungsfreie Desinfektionsspender für die Hände. Warum das Klinikum sie aufstellen ließ und was sie bringen sollen, erläutert Klinikum-Geschäftsführer Hans Peter Zimmermann.
Herr Zimmermann, die Spender stehen erst seit einer Woche, die Schweinegrippe gibt's schon länger. Ist das Klinikum zu spät dran?
Zimmermann Mit den Spendern lösen wir ja nicht das Problem der Schweinegrippe. Wir wollen damit nocheinmal zusätzlich darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Händedesinfektion ist. Jedes Jahr gibt's bei uns übrigens eine Aktion dazu, einen Tag der Handhygiene.
Sind die neuen Spender auch nur eine vorübergehende Sache?
Zimmermann Nein. Die haben wir gekauft. Noch steht aber nicht fest, ob sie immer an denselben Stellen stehen werden.
Wo stehen sie denn jetzt?
Zimmermann Unübersehbar am Eingang des Haupthauses, der Frauenklinik und am Eingang der Mitarbeiterkantine.
Können Sie nach einer Einsatzwoche schon sagen, wie sie ankommen?
Zimmermann Zum Spender an der Kantine kann ich sagen: Ungefähr jeder Zweite nutzt ihn schon vor dem Kantinenbesuch. Den generellen Effekt, den die Spender haben, kann man natürlich nicht kontrollieren. Zumal: Auch in jedem Patientenzimmer hängt schon lange ein Desinfektionsspender, den Besucher nutzen dürfen. Ob sie es tun, kann ich schlecht beurteilen.
Nutzen Sie denn die neuen berührungsfreien Spender?
Zimmermann Natürlich. Zumal die Spender einen in diesen Tagen sehr angenehmen Nebeneffekt haben. Das Desinfektionsmittel kühlt sehr schön.
Ludmilla Hauser sprach mit Klinikum-Geschäftsführer Hans Peter Zimmermann.
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