Opladen: GBO-Projekte vor dem Start
VON ROMAN ZILLES - zuletzt aktualisiert: 07.05.2010Opladen (RPO). Der Opladener-Bauverein steht vor spannenden Wochen: Während am 1. Juli an der Düsseldorfer Straße die ersten Wohnungen bezogen werden, gehen fast zeitgleich die Arbeiten auf dem Gelände an der Herzogstraße los.
Dem Gemeinnützigen Bauverein Opladen (GBO) stehen aufregende Wochen bevor: Während an der Düsseldorfer Straße die Arbeiten am Gewerbe- und Wohn-Komplex zwischen Kockenberg und Remigius-Kirche auf der Zielgeraden angekommen sind, wird der Start der Arbeiten an der Herzogstraße vorbereitet.
Abrissbirne kommt im Herbst
Voraussichtlich Ende Juni werden sich die Türen des Opladener Hallenbads hinter dem letzten Schwimmer schließen. "Wir gehen davon aus, dass wir mit Beginn der Sommerferien ins Objekt können", sagt GBO-Geschäftsführer Bernd Fass. Der Bagger mit der Abrissbirne fährt aber aber wohl erst im Herbst an der Herzogstraße vor. In der Zwischenzeit müssen laut Fass noch Schadstoffuntersuchungen durchgeführt und ein entsprechendes Entsorgungskonzept aufgestellt werden. Aber die Planungen für die Bebauung stehen, so dass der Bauantrag noch in diesen Tagen rausgehen soll.
Ab sofort bewerben
Insgesamt soll sich die Wohnfläche an der Herzogstraße auf 3010 Quadratmeter belaufen. Obwohl die Bauarbeiten erst in einigen Monaten beginnen werden und die Fertigstellung bis ins erste Halbjahr 2012 auf sich warten lassen wird, gebe es bereits einige Interessenten, die dort einziehen wollen. Bewerber können sich ab sofort beim GBO vormerken lassen: Tel. 02171 72800 oder unter www.bauverein-opladen.de.
Acht Euro pro Quadratmeter
In einem Riegel entlang der Straße sollen auf vier Etagen 40 barrierefreie Wohnungen entstehen: 24 Zweiraumwohnungen und 16 Dreizimmerwohnungen mit Flächen zwischen 60 und 88 Quadratmeter. Die Energie (hier sind die Überlegungen von GBO und EVL noch nicht abgeschlossen) könnte ein Blockheizkraftwerk liefern, die Miete soll um acht Euro pro Quadratmeter betragen. Hinter dem Komplex sollen Parkflächen und eine Grünanlage entstehen. In einem zweiten Abschnitt könnte im hinteren Bereich des Grundstücks ein zweites Gebäude entstehen, mit 16 weiteren Wohnungen. "Diese Option lassen wir uns offen", sagt Fass, dessen Bauverein das Bad-Grundstück vor rund zwei Jahren für etwa 1,1 Million Euro von der Stadt gekauft hat. Über Kosten und Finanzierung teilte Fass noch nichts mit, geplant sei, dass am Bau vor allem Firmen aus Leverkusen und der Region beteiligt werden.
Vielleicht sind es ja die gleichen Baufirmen, die an der Düsseldorfer Straße ihr Werk schon beendet haben. "Hier laufen die Endausbauarbeiten", erläutert Fass. Insbesondere das Verlegen der Fußböden steht dort noch an, bevor am 1. Juli die ersten Wohnungen (im Bereich zur Schule hin) bezogen werden sollen. Spätestens dann soll die annähernd 20 Millionen Euro teure Investition des Bauvereins beginnen, sich auszuzahlen.
Bis Ende des Jahres soll der gesamte Komplex bezogen sein. Sprich: Alle 66 Wohnungen sind bereits in festen Händen. Neben den 90 Stellplätzen sind auch die 19 Gewerbeeinheiten belegt, vor allem mit Mietern aus dem medizinischen Bereich: Arztpraxen, Therapieräume, eine Apotheke, aber auch Rechtsanwälte sowie die Geschäftsstellen des Wurzelwerks und des Bauvereins werden künftig an der Düsseldorfer Straße zu finden sein. "An der Rundung zur Schule hin wird es zudem Café mit Bistro geben", verrät Fass.
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