Leverkusen: Gymnasiasten jobben für Afrika
zuletzt aktualisiert: 24.06.2009Leverkusen (RPO). Die Leichlinger Gymnasiasten hatten gestern Schulfrei. Wie hast du deinen freien Tag verbracht?
Lubberich Ich habe gearbeitet: Wie fast 200 andere Schüler auch. Wir haben uns an der bundesweiten Aktion "Ein Tag für Afrika" beteiligt, bei der man einen Tagesjob annimmt und das verdiente Geld dann für Hilfsprojekte spendet.
Wer von euch hat denn wo gejobbt?
Lubberich Ganz unterschiedlich: Die unter 13-Jährigen, von denen übrigens besonders viele mitgemacht haben, haben für Freunde und Bekannte Jobs erledigt, Rasen gemäht oder Autos gewaschen. Die älteren waren in Firmen, Altenheimen, Geschäften, wo immer es etwas zu tun gab. Ich selbst habe in einer Rechtsanwaltskanzlei Ablage gemacht.
Jetzt wird Geld gezählt. Habt ihr schon eine Ahnung, wie viel ihr eingenommen habt, und ab welcher Summe ist die Aktion für euch ein Erfolg?
Lubberich Die Kleinen geben ihre Einnahmen in der Tat selbst ab, bei der Größeren überweisen die beteiligten Firmen. Deshalb dauert es noch ein paar Tage, bis wir genaue Zahlen haben. Aber zufrieden sind wir jetzt schon: Fast 200 Schüler, die ihren freien Tag für die gute Sache opfern, obwohl wir uns von der Schülervertretung erst relativ kurzfristig zu der Aktion entschlossen haben – wenn das kein Erfolg ist. Und die Firmen stellen ja auch normalerweise nicht nur für einen Tag ein. Auch denen gilt unser Dank.
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