Leverkusen: "Hetdörper Pänz-Daach": 270 Besucher hatten viel Spaß
VON CLAUS-PETER GRIES - zuletzt aktualisiert: 06.02.2012Leverkusen (RP). Das machte den Pänz Spaß: in der Stadthalle Hitdorf nach Herzenslust herumzutoben. Der "Pänz-Daach" der HMJ-Karnevalisten ist anders als die sonstigen Kindersitzungen. "Bei uns steht der Spaß der Kinder im Mittelpunkt", beschreibt HMJ-Vorsitzender Uwe Steeg das Erfolgskonzept. Das sieht dann so aus, dass es keine Büttenreden gibt, kein strammes und starres Programm, sondern alles geht locker zugeht. Trotzdem gehört der Besuch des Hitdorfer Dreigestirns dazu. Etwa 270 verkaufte Eintrittskarten zählten die Organisatoren zum Beginn (250 waren bereits im Vorverkauf weggegangen – nicht allesamt an Kinder, sondern auch an Eltern, Tanten, Onkel, Omas und Opas.
Gelebte Nachwuchsförderung
Kindgerecht gab es Limo und Würstchen, Bonbons und Lollies. Federführend beim Kinderkarneval sind die Tanzgarde und damit die jungen Leute. Sie organisieren alles und helfen tatkräftig mit. Auf der Bühne, neben Jupp Krämer, standen da die Nachwuchstalente Laura und Michelle, die fröhlich durch den Nachmittag führten, dabei sichtlich Spaß hatten und eine gute Figur machten – Nachwuchsförderung im besten Sinne. Das ist ein Aspekt des Kinderkarnevals, wie Uwe Steeg sagt: "Wir wollen die Jugend rechtzeitig an den Karneval heranführen. Kinder haben wir genug in Hitdorf."
Über Nachwuchssorgen braucht man in Hitdorf nicht zu sprechen, die drei Tanzgarden haben um die 70 aktive Mitglieder. "Aber wir hoffen, dass wir mehr Kinder und Jugendliche für den Karneval begeistern können," ergänzt Michael Libitowski, der Vorsitzende des neuen "Förderkreises Hitdorfer Kinderkarneval", in dem die Vereine zusammenarbeiten, um den Kinderkarneval in Hitdorf zu organisieren. Begeistert waren die Kleinen jedenfalls dabei, bei den Auftritten der Gäste, also der Tanzgarde der Rheinkadetten mit dem Leverkusener Kinderprinzenpaar, oder bei den Gästen aus Köln-Langel von der anderen Seite des Rheins und beim Monheimer Kinderprinzenpaar und der Rheinflotte Manfort.
Dazwischen gab es aber genug Platz und Zeit für die Kinder zum Spielen. Das Rezept der "Hetdörper Mädche un Junge" ging wieder erfolgreich auf.
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