Leverkusen: Hochwasser: Wehr sichert Altenheim
zuletzt aktualisiert: 14.01.2011 - 10:05Mit eindringendem Wasser hatte am Donnerstagabend ein Altenheim der Caritas auf der Dechant-Fein-Straße zu kämpfen. Pflegekräfte alarmierten die Feuerwehr, weil nicht nur die Tiefgarage vollgelaufen war - auch in einen tiefergelegenen Wohnbereich drang Wasser. Acht Heimbewohner mussten evakuiert werden.
"Die Feuerwehr war sehr lange vor Ort", berichtet Gundula Uflacker von der Caritas Leverkusen gegenüber unserer Redaktion. Weil die Tiefgarage des Altenheims nahe der Dhünn sowie ein tiefergelegener Wohnbereich nicht vom Hochwasser verschont blieben, musste die Feuerwehr pumpen.
Laut Caritas-Sprecherin Uflacker konnten die Autos rechtzeitig aus der Garage herausgefahren werden. Acht Anwohner wurden über Nacht in einem anderen Wohnbereich untergebracht. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.
An den Stellen, wo das Hochwasser einzudringen drohte, stellte die Feuerwehr Sandsäcke auf. Gegen 23 Uhr war der Einsatz laut Caritas für die Leverkusener Feuerwehr beendet. Ein Mitarbeiter des Heimes überwachte in der Nacht zu Freitag vorsorglich die Hochwasser-Situation. Bereits am Freitagmorgen konnten die Heimbewohner wieder in ihre Zimmer zurückkehren. "Das ist wichtig, damit sich die älteren Leute in ihrer vertrauten Umgebung befinden", sagte Uflacker.
Doch nicht nur das Altenheim hatte Probleme mit dem Hochwasser: Die Felder im Bereich zwischen Bergisch Gladbach-Schildgen und Leverkusen-Schlebusch stehen zum Teil unter Wasser. Das Wasser läuft in Richtung Haus Nazareth und überspült die Freiflächen. Bisher kam es jedoch zu keinem Eindringen in die Häuser. Zwei Ziegen und drei Pferde wurden von Mitarbeitern des Hauses Nazareth in trockene Stallungen gebracht.- RP ONLINE
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