Leverkusen: Karneval: Stadt zieht zurück
zuletzt aktualisiert: 12.12.2009Leverkusen (RPO). Mitarbeiter der Stadtverwaltung Leverkusen, die an Weiberfastnacht ab 12 Uhr oder Rosenmontag feiern gehen wollen, müssen dafür auch künftig Urlaub nehmen oder das Ganze über Freizeitausgleich abrechnen. Die Stadt zog gestern ihren Plan zurück, den eigenen Bediensteten diese anderthalb Tage zu schenken. Der Stadtrat hätte dies wie bereits berichtet in seiner Sitzung am kommenden Montag (ab 14 Uhr, Gebäude Goetheplatz) beschließen sollen.
Im Ältestenrat sollen die Vertreter der politischen Fraktionen am vergangenen Donnerstag jedoch dermaßen heftig dagegen protestiert haben, dass die Stadtspitze zurückzog. Bis 2006 hatte Leverkusen diese so genannten Brauchtumstage fürs städtische Personal. Bei der Umsetzung eines Gutachtens der Unternehmensberatung Kienbaum wurden sie dann gestrichen.
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