Leverkusen: Kein Diebstahl, sondern Kunst
zuletzt aktualisiert: 02.09.2010 - 18:09Leverkusen (RPO). Und es war doch Kunst: Die Herkunft der Skulpturen, die die Polizei Mitte August in einem Waldstück in Schlebusch entdeckte, ist nun geklärt. Eine Künstlerin aus Bergisch Gladbach-Schildgen hatte „insgesamt 13 Kunstobjekte in den letzten Wochen zur freien Verfügung in dem Waldstück abgestellt“, gab die 58-Jährige gegenüber Polizeibeamten an. „Wer Freude an diesen Stücken hat, hätte sie durchaus mitnehmen – oder auch dort belassen können.“
Nahe dem Friedhof in Schlebusch waren die farbig gefassten Objekte „drapiert“ worden. Diebstahlsanzeigen lagen der Polizei nicht vor. Niemand schien die unsignierten Skulpturen zu vermissen, die in der Aservatenkammer der Polizei landeten.
Erst ein in Schildgen wohnender Kriminalbeamter bemerkte in einem Vorgarten nun Skulpturen, die den Fundgegenständen ähnelten. Sein Hinweis führte auf die richtige Spur. Die Gladbacherin möchte jetzt ihre „in amtlichem Gewahrsam befindlichen“ Werke abholen.
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