Leverkusen: Knöllchen für eine Mio Euro
zuletzt aktualisiert: 28.10.2009Leverkusen (RPO). Die Stadt Leverkusen setzt bei ihren Einnahmen auf die Autofahrer. Auf ihren Hang, zu schnell durch die Stadt und Tempo 30 km/h-Zonen zu düsen. Auf die vielen Falschparker, die im Halteverbot stehen oder keine Parkscheine ziehen. Oder auf die Autofahrer, die sich von der Polizei bei Verkehrsverstößen in der Stadt und auf den umliegenden Autobahnen erwischen lassen. Die Autofahrer und verkehrssünder sollen dafür rund 2,2 Millionen Euro an die Stadtkasse überweisen.
So plant es jedenfalls Finanzdezernent Rainer Häusler in seinem Entwurf für den Stadtetat 2010 ein. Allein aus Knöllchen von falsch geparkten Fahrzeugen sollen rund 950 000 Euro an die Stadt fließen, erklärte gestern ein Stadtsprecher auf Anfrage unserer Zeitung.
Etwas weniger, aber immer noch Einnahmen von 750 000 Euro sollen durch den Einsatz der Starenkästen (stationäre Tempomessanlagen) und durch die Überprüfung des städtischen mobilen Radarwagens reinkommen. Aus Verwarnung "fließender Verkehr" werden rund 450 000 Euro erwartet.
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