Leverkusen: Lanxess baut neues Werk in Sachsen-Anhalt
zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 - 12:46Leverkusen (RPO). Die Lanxess AG investiert 30 Millionen Euro in die Chemie-Produktion in Sachsen-Anhalt. In Bitterfeld baut sie ein neues Chemiewerk, mit dem das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen in ein neues Geschäftsfeld zur Wasseraufbereitung einsteigt.
Lanxess wird in Bitterfeld eine so genannte Membran-Filtrationstechnologie entwickeln und produzieren, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Sachsen-Anhalt fördert dieses Vorhaben mit bis zu sechs Millionen Euro. Lanxess schafft damit 200 neue Arbeitsplätze an dem neuen Standort.
Die neue Anlage soll Ende dieses Jahres für eine Pilotierungs- und Entwicklungsphase angefahren werden. Im Jahr 2011 werden nach derzeitiger Planung die ersten Produkte auf den Markt kommen. Auf insgesamt 4000 Quadratmetern entstehen neben der neuen Produktionsanlage auch Hightech-Labore, Logistikflächen und Büros.
Mit der Membrantechnologie werden unerwünschte Stoffe aus dem Wasser gefiltert. „Nutzbares Wasser wird weltweit zu einer knappen und damit immer kostbareren Ressource“, erklärt der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel Claus Heitmann. Durch die neue Investition wolle er zusätzliche Produkte für die Wasseraufbereitung anbieten und damit sie starke Marktposition weiter ausbauen.
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