Leverkusen: Lanxess startet Werk in Indien
zuletzt aktualisiert: 03.12.2010Leverkusen (RPO). Leverkusen/Jhagadia (US) Die Lanxess AG hat gestern in Indien eine Produktionsanlage für die Herstellung von Ionenaustauscher eröffnet. In dem Werk im Bundesstaat Gujarat werden Produkte zur industriellen Wasseraufbereitung für die Halbleiter- und Pharmaindustrie sowie für die Nahrungsmittel- und Energiebranche hergestellt. Nach Lanxess-Angaben liegt die Jahreskapazität bei 35 000 Tonnen. Beschäftigt werden dort rund 200 Mitarbeiter.
An dem Standort produziert Lanxess auch Kautschuk-Chemikalien. Insgesamt investierte der Leverkusener Konzern dort 50 Millionen Euro. Für 2012 kündigte Lanxess eine weitere Ausbaustufe an: für die Herstellung von Kunststoffen (Jahresmenge: 20 000 Tonnen, Baukosten: zehn Millionen Euro). Nach USA und China werde Indien der drittgrößte Markt für technische Kunststoffe werden, ließ sich Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann zitieren.
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