Leverkusen: Lob für den privaten Stadt-Sicherheitsdienst
zuletzt aktualisiert: 26.02.2009Leverkusen (RPO). Dezernent Frank Stein blickt auf ein ereignisreiches Jahr für das Dezernat für Bürger, Umwelt und Soziales zurück. Besonders lobte Stein in einem Gespräche mit der Presse die Tätigkeit des privaten Sicherheitsdienstes, der seit Oktober des vergangenen Jahres seiner Arbeit nachgeht. Damit beauftragt worden ist die Firma Wisag aus Köln. Zunächst einmal ist die Arbeit befristet bis Ende des Jahres.
Sicherheitsgefühl verbessern
Stein ist sich sicher, dass er dem Rat eine Fortführung der Arbeit des Dienstes empfehlen kann. Denn die bisher erreichten Ergebnisse könnten sich durchaus sehen lassen. Ziel des Sicherheitsdienstes ist es, durch erkennbare Präsenz auf der Straße das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern und parallel dazu durch strategische und operative Koordination von Ordnungsbehörde und Polizei eine Verbesserung der objektiven Sicherheitslage zu erreichen.
Frank Stein ist in seinem Dezernat für die Bereiche Recht und Ordnung, Umwelt, Bürgerbüro, Straßenverkehr, Feuerwehr, Veterinärmedizin, Soziales, Arbeitsgemeinschaft Leverkusen (AGL) sowie Job-Service Beschäftigungsförderung Leverkusen (JSL) verantwortlich.
Geklärt wissen möchte der FDP-Bezirksvertreter Friedrich Busch, "ob überhaupt von Seiten der Stadt erwartet wird, dass sich Personen unmittelbar an den privaten Sicherheitsdienst wenden können, wenn Bürgern bestimmte Dinge in der Stadt auffallen". Er sei in den vergangenen Tagen mehrfach von Leverkusenern darauf angesprochen worden. Die hätten beispielsweise beobachtet, wie junge Leute wahllos Flaschen an Haltestellen zerschlagen hätten.
Ordnungsamt anrufen
Wenn etwas passiere, könnten sich die Leute unter Tel. 0214 4063054an das Ordnungsamt wenden, erklärte Stadtsprecher Michael Wilde auf Anfrage der RP. Dort werde dann rausgefiltertt, ob man den Sicherheitsdienst mit dieser Aufgabe beauftragen müsse.
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