Leverkusen: Minister Wolf: Polizei wird nicht geschwächt
zuletzt aktualisiert: 06.07.2007Leverkusen (RPO). Leverkusen/Düsseldorf (US) Der Polizeistandort Leverkusen soll nicht geschwächt werden. Dies meldete jetzt CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Monheim in einer Mitteilung an die Redaktion. Die Lützenkirchener Abgeordnete reagierte damit auf den Flurfunk im Kölner Polizeipräsidium. Dort wollen gewöhnlich gut unterrichtete Insider wissen, dass aus Leverkusen die „Direktion Verkehr“ wieder in die Domstadt verlagert werden soll – sobald der Erweiterungsbau für das Kölner Präsidium fertig ist. Dies hatte die Pressestelle des Polizeipräsidiums auch schon dementiert.
Es sei zwar nicht angezeigt, „auf jeden Dunst aus der Gerüchteküche einzugehen“, schrieb Monheim, aber die Polizeireform sei so heiß umstritten gewesen, dass die Landtagsabgeordnete auf Nummer Sicher gehen wollte. Monheim schrieb den Innenminister Ingo Wolf an. Schließlich wurde für die Fusion der Präsidien Köln und Leverkusen versprochen, dass Leverkusen als Ausgleich die Bereiche „Verkehr“ und die Autobahnpolizei ins Gebäude Heymannstraße bekommt. Dass dies so bleibe, daran mache der Bürger schließlich auch die Glaubwürdigkeit der Politik fest.
Der Minister teilte laut Monheim mit: „Weder beim Polizeipräsidium Köln noch in meinem Haus gibt es Überlegungen, den Sitz der Direktion Verkehr von Leverkusen nach Köln zu verlegen.“ Und: „Selbstverständlich“ werde der Erschließungsvertrag der Landtags-Koalitionsfraktionen zum Polizeigesetz vom 9. Mai 2006 umgesetzt.
Ursula Monheim: „Die Gerüchte entbehren jeder Grundlage.“
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