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Hitdorf: Paddel-Spaß für den Karneval beim Lohrer Gassenfest

VON MASCHA DINTER - zuletzt aktualisiert: 26.07.2010

Hitdorf (RPO). Strahlend stiegen die Paddlerinnen Maria Ott, Petra Gerhards und Gaby Braune am Nachmittag aus ihrem Boot. Sie gehörten zu den Teilnehmern der letzten Runde der Paddelregatta, die am Samstag im Rahmen des 18. "Lohrer Gassenfests" veranstaltet wurde.

Stark auf der Strecke unterwegs: Maria Ott (vorne), in der Mitte Petra Gerhards und dahinter Gaby Braune gingen als letzte Teilnehmer der Paddelregatta an den Start. Foto: RPO

"Unsere Teilnahme war überhaupt nicht geplant, wir haben uns erst kurz vor Schluss gemeldet", erzählte Gaby Braune. "Ich bin zum ersten Mal mitgepaddelt und ich kann Ihnen sagen: Das Schwierige ist nicht, schnell zu fahren, sondern geradeaus", fügte sie lachend hinzu.

Offensichtlich haben die Damen die Technik jedoch schnell beherrscht, denn sie fuhren in diesem letzten Rennen als Erste durchs Ziel. "Jetzt sind wir gespannt auf die Siegerehrung heute Abend, wenn verkündet wird, welches Team das Schnellste von allen war."

Insgesamt neun Teams hatten sich am Vormittag zusammengefunden, um im Rheinhafen am Hitdorfer Ufer an den Start zu gehen. "Was liegt bei dem Wetter näher, als sich auf den Rhein zu begeben?", fragte Michael Braune von den "Lohrer Lück". So kam es dann auch, dass das ein oder andere Paddelboot nicht ganz unabsichtlich kenterte und die Insassen eine willkommene Abkühlung ereilte. Aber die Helfer der DLRG hatten selbstverständlich alles im Blick.

Das Boot von Gaby Braune gelangte trocken ins Ziel, erschöpft waren die Paddlerinnen trotzdem. "Auf dem Hinweg hatten wir Rückenwind, aber zurück mussten wir uns richtig ins Zeug legen", resümierten sie. Gut, dass die Anlegestelle nur einen Steinwurf von dem Parkplatz an der Hitdorfer Straße entfernt ist, wo schon die kühlen Getränke und der Rest der Teilnehmer warteten.

Feste närrische Institution

Die "Lohrer Lück" sind eine feste Institution im Hitdorfer Karneval. Die Kosten für den Umzug und ihren Wagen finanzieren sie unter anderem mit den Einnahmen des Gassenfests. Michael Braune ist den Hitdorfern seit kurzem auch als Prinz Michael II. bekannt, er ist in der kommenden Session Teil des Hetdörper Dreigestirns. Das Ehepaar Braune lebt seit 1989 in Hitdorf. "Ich glaube, da darf ich mich bald Ureinwohner nennen. Zumindest gelte ich nicht mehr als Zugewanderter", erzählte der neue Prinz.

Am Abend erwarteten die "Lohrer Lück" den Musiker und Entertainer Andreas Konrad und dessen buntes Repertoire aus Schlager, Karnevalsmusik und Party-Hits. Zu Gast waren neben den Hitdorfern auch die befreundeten Altstadtfunken aus Monheim.

Quelle: RP

 
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