Leverkusen: Rettungshubschrauber zur Marienschule
zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 - 11:01Leverkusen (RPO). Der Rettungs-Hubschrauber im Anflug, Feuerwehr und Krankenwagen vor der Marienschule in Opladen ließen nichts Gutes erahnen, doch es konnte schnell Entwarnung gegeben werden:
Eine Schülerin war am Donnerstagvormittag in einem Klassenraum ohnmächtig geworden und da alle Leverkusener Notärzte im Einsatz waren, rückten zunächst nur die Feuerwehr-Sanitäter zur Ersten Hilfe aus. "Man hätte auch ein Notarzt aus Köln anfordern können, aber wir sind ja in drei Minuten da. Das Mädchen wird zur Behandlung ins Remigius gefahren", sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Wolfgang Sens vor Ort.
Der angeforderte Hubschrauber mit dem Notarzt landete auf der freien Fläche zwischen Düsseldorfer Straße und Parkhaus Kantstraße.
Dass nicht ein Arzt aus dem in direkter Nachbarschaft liegenden St. Remigius zu Hilfe gerufen wurde, hat mehrere Gründe, wie Feuerwehr-Leiter Hermann Greven erklärt: "Beide Notärzte waren zufälligerweise unterwegs und genau für diesen Fall haben wir den Hubschrauber. Dieser ist auch für einen Not-Einsatz ausgerüstet und die Ärzte und Rettungs-Assistenten sind entsprechend ausgebildet." Auch wenn es ungewöhnlich klinge, aber man könne "auch nicht im Remigius anrufen und sagen, schickt mal einen Arzt rüber. Der hat dann ja auch nichts dabei außer vielleicht ein Stethoskop." Es spiele auch in so einem Fall keine Rolle, ob direkt ein Krankenhaus nebenan wäre. "Es ist alles so gelaufen, wie es sein soll", so Greven.
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