Leverkusen: Rossmann: Kein Anlass für Frontal-Angriffe
VON KOMMENTAR VON PETER KORN - zuletzt aktualisiert: 08.12.2009 - 12:31Leverkusen (RPO). Der Frontal-Angriff der Bürgerliste auf Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn im Zusammenhang mit dem Rossmann-Wegzug aus Hitdorf entlarvt sich selbst als Versuch, mit Polemik politisches Kapital aus einem wirtschaftlichen Nackenschlag zu ziehen.
Wenn überhaupt man der Stadtverwaltung und deren oberstem Repräsentanten einen Vorwurf machen kann, dann den, dass man vor zwei Jahren das wasserschutzrechtliche Problem bei der Rossmann-Genehmigung vielleicht etwas auf die leichte Schulter genommen hat. Damals jedoch hieß der Oberbürgermeister Küchler.
Dass ausgerechnet ein Stadtoberhaupt jetzt, nach zwei Jahren juristischem Gezerre, in der Lage sein sollte, den Knoten - „simsalabim“ - zu entwirren, ist ein lächerlicher Ansatz; dass Buchhorn dennoch wenigstens versucht hat, die Streitparteien zusammenzuführen, ehrenwert.
Gut, dass SPD und CDU, die sich auf anderen Feldern beharken, in der Bewertung dieses Angriffs einig sind. Auch wenn es der Bürgerliste nicht passen sollte: Nicht bei jedem Thema gibt es nur die Alternativen „Schwarz“ und „Weiß“.
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