Leverkusen: S6: Reparaturkosten im fünfstelligen Bereich
VON ULRICH SCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 - 15:23Leverkusen (RPO). Die S6-Bahn ist am Montag nach einem Oberleitungsschaden rund 15 Stunden im Bereich Leverkusen ausgefallen. Erst nach 22.40 Uhr hielten die Bahnen wieder fahrplanmäßig an den Bahnhöfen Rheindorf, Bürrig, Leverkusen-Mitte, Bayerwerk und Köln-Stammheim. Die Reparaturkosten liegen im fünfstelligen Euro-Bereich.
Dies berichtete ein Sprecher der Bahn AG auf Anfrage unserer Redaktion. Am Montag hatte es gegen 8.15 Uhr in Langenfeld einen Schaden an der Oberleitung der S-Bahnstrecke gegeben. Danach mussten die Techniker das Stromkabel auf drei Kilometer erneuern. Dies sollte zunächst bis 15 Uhr geschafft sein, hatte die Bahn anfangs gehoft.
Die Reparaturkosten liegen laut Angaben eines Sprechers der Bahn AG im fünfstelligen Euro-Bereich. Jetzt wird geprüft, ob der Leitungsschaden durch „höhere Gewalt” entstanden ist oder ob ein Bedienfehler eines privaten Lok-Führers zu der Beschädigung führte.
An der Unfallstelle münden die Gleise der Bahnen der Stadt Monheim in die Strecke der Bahn AG. Nach bisherigen Angaben der Bahn wurde von der Privatlok ein Ast an die Oberleitung gedrückt, was zu einem Kurzschluss geführt haben soll. Dabei wurden Leitung und eine S-Bahn-Lok beschädigt. Der Zug blieb auf offener Strecke nahe der Leverkusener Stadtgrenze stehen. Die Fahrgäste mussten bis 9.45 Uhr in der Bahn warten.
Erst dann war die Strecke komplett gesperrt, so dass die Fahrgäste gefahrlos aussteigen konnten. Sie wurden mit Bussen weitertransportiert. Für die Zeit der Reparatur hatte die Bahn dann einen Buspendelverkehr zwischen den Bahnhöfen Köln-Mülheim und Langenfeld Rheinland eingerichtet.
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