Leverkusen: SPD will Leverkusens Polizeipräsidium zurück
zuletzt aktualisiert: 30.12.2009Leverkusen (RPO). Das Thema lag einige Zeit im Dornröschenschlaf. Jetzt will es die SPD Leverkusen wieder wachküssen: das (ehemalige) Polizeipräsidium Leverkusen. Es kommt auf die Wahlkampfthemenagenda von Eva Lux, die die Leverkusener Genossen im kommenden Jahr ins Rennen um ein Mandat im Landtag schicken.
2007 fusionierten die Präsidien
Es könne nicht sein, dass eine kreisfreie Stadt wie Leverkusen nicht über ein eigenes Präsidium verfüge, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Christian Dohmen gegenüber der RP. Er bezieht sich auf das polizeiliche Organisationsrecht, das möglicherweise noch ein Rückgängigmachen der Fusion mit Köln erlaube.
Anfang 2007 waren die beiden Präsidien zusammengelegt worden – nach Köln-Kalk. Und das trotz des Aufbegehrens der Leverkusener, die unter anderem Unterschriften für den Erhalt des Leverkusener Präsidiums sammelten. Auch diese Listen will die SPD nun wieder hervorholen.
Generell wollen die Genossen mit dem Wahlkampf wieder den Blick der Öffentlichkeit weglenken von eigenen Wahlschlappen, Wählerverlusten und internen Querelen in der Fraktion, die zuletzt unter Mitgliederschwund litt (Michael Schmidt und Jürgen Scharf wechselten in die OWG-UWG, Erich Hofmann wurde von der eigenen Fraktion ausgeschlossen) hin zu politischen Themen.
"Die Bürger in Leverkusen sollen wieder erkennen, dass die SPD nicht in der Versenkung verschwinden sollte", formulierte Dohmen.
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