Leverkusen: Viel Applaus für Brasiliens Oberhaupt
VON LENA SCHUBBERT - zuletzt aktualisiert: 22.12.2009 - 09:39Leverkusen (RPO). Die 16-jährige Lena Schubbert aus Leverkusen war beim Klimagipfel in Kopenhagen dabei. Was sie in der dänischen Hauptstadt erlebte, berichtet sie für die Rheinische Post.
Freitag, 18. Dezember, Tag 3:
Da Cop15 offiziell schon mittags beendet sein sollte war mein Plan für Freitag recht kurz. Seit Donnerstag gab es die Möglichkeit, für die Personen, die nicht mehr ins Bella Centre durften, aber ursprünglich zugelassen waren, ein paar Events live auf Bildschirmen mitzuerleben. Heute konnte man dort die Reden der Regierungschefs ansehen. Besonders gespannt waren natürlich alle auf Barack Obama, der erst heute in Kopenhagen eintraf.
Ich hatte ja schon an den Vortagen erlebt, dass es hier keinen Sinn macht, sich einen Zeitplan zu erstellen. Natürlich hatten sich auch heute verschiedene Sachen verzögert, wodurch die Reden der Staatschefs auf sich warten ließen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Rede des brasilianischen Präsidenten, weil er sehr ehrlich die Situation in den letzten Tagen schilderte und allgemein sehr aufrichtig wirkte. Seine Rede wurde auch von den anderen Regierungs-Vertretern im Plenarsaal mit viel Applaus gewürdigt.
Danach habe ich mir noch mal ein paar Informationsstände angesehen und schon war es Nachmittag. Obwohl nun eigentlich die Klimakonferenz hätte beendet seien sollen, ging es weiter mit den Diskussionen, da noch kein Schreiben aufgesetzt werden konnte, in dem man die Ziele für die Zukunft regelt. Wie schon gesagt, Zeitpläne verschieben sich in diesen Tagen grundsätzlich.
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