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Leverkusen: Vorläufiges Insolvenzverfahren bei DyStar

zuletzt aktualisiert: 24.11.2009 - 18:12

Leverkusen (RPO). Für den Textilfarben-Konzern DyStar gebe es derzeit keine feste Investorenzusage. Das teilte die Insolvenzverwaltung am Dienstag auf einer Betirebsversammlung an den Standorten des Unternehmens Frankfurt am Main, Leverkusen, Ludwigshafen, Geretsried und Brunsbüttel den Mitarbeitern mit.

Demo mit deutlichen Worten: Rund 800 Teilnehmer trugen den Kampf um den Fortbestand von DyStar   Foto: RPO
Demo mit deutlichen Worten: Rund 800 Teilnehmer trugen den Kampf um den Fortbestand von DyStar Foto: RPO

"Allerdings geht die Suche nach Investoren sowohl für Einzellösungen als auch nach Interessenten für das Gesamtpaket unvermindert weiter“, erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter der DyStar Textilfarben GmbH & Co. Deutschland KG, Dr. Stephan Laubereau.

Für die Mitarbeiter an den Standorten bedeutet dies, dass sie in der kommenden Woche freigestellt werden, fall sich kein Investor bis zum Tag der Verfahrenseröffnung am 1. Dezember 2009 findet.

„Dieser Schritt ist notwendig, da die Insolvenzverwaltung ab diesem Zeitpunkt die Löhne und Gehälter selber tragen muss und dies aufgrund der Liquiditätslage nicht möglich ist“, erklärte Laubereau. Die Freistellung ist jedoch widerruflich, falls ein Investor im Dezember gefunden werden kann. Die Insolvenzverwaltung erklärte zudem, dass derzeit auch die Möglichkeit einer Transfergesellschaft geprüft werde.

Der Geschäftsbetrieb bei der DyStar  wird aber auch nach der voraussichtlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens in der kommenden Woche weiter gehen. „Wir sind in der Lage, die Aktivitäten der DyStar Textilfarben vorerst weiter zu führen. Damit ist es uns möglich, auch die noch rund 70 fest angestellten Mitarbeiter in Frankfurt weiter zu beschäftigen", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Miguel Grosser von der Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter heute bei einer Mitarbeiterversammlung in Frankfurt-Höchst.

Quelle: RP

 
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