Leverkusen: Vuvuzelas störten nicht
zuletzt aktualisiert: 07.09.2009Leverkusen (RPO). Zu den 29 569 Zuschauern des Länderspiels in der BayArena gehörte auch Stefan Dehn. Der 57-jährige Lehrer aus St. Blasien im Südschwarzwald nutzte den Besuch in Opladen bei seiner Tochter Maren Kaul und deren Gatten Holger, um die Partie der Nationalelf gegen die Bafana Bafana zu sehen. Er freute sich über die Verabschiedung von Bernd Schneider und über die Atmosphäre und die afrikanischen Vuvuzela-Tröten.
Wie haben Sie den Länderspiel-Besuch erlebt?
Dehn Ich war zum ersten Mal bei einem Länderspiel, bin aber schon öfters zu Spielen von Bayer 04 im Stadion gewesen. Leider war das Spiel an sich nicht so gut, aber das Drumherum hat mir sehr gut gefallen.
Unterscheidet sich ein Länderspiel in dieser Hinsicht von einer Bundesliga-Partie?
Dehn Das ist schon etwas ganz anderes, Feierlicheres, mit den Nationalhymnen vor Beginn. Die Atmosphäre während des Spiels ist eigentlich recht ähnlich, nur dass statt Fahnen und Trikots von Bayer 04 solche der deutschen Auswahl das Bild bestimmen.
Über die Vuvuzelas wurde viel diskutiert. Wie haben Sie die afrikanischen Tröten empfunden?
Dehn Ich war positiv überrascht. Das hatte ich mir schlimmer – irgendwie störend – vorgestellt, aber das war nicht der Fall. Außerdem gehören sie in Südafrika dazu. Das ist deren Art, Fußball zu schauen und das sollten wir akzeptieren.
Vor dem Spiel wurde Bernd Schneider verabschiedet.
Dehn Das fand ich sehr bewegend. Schön, dass er in diesem Rahmen verabschiedet wurde. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass er noch zwei, drei Minuten Einsatzzeit bekommt.
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