Leverkusen: Wirbel um Eumuco-Gelände
VON PETER KORN - zuletzt aktualisiert: 18.11.2009 - 12:39Leverkusen (RPO). Soll die Baumarktkette „Bauhaus“ in Manfort auf einen Teil des ehemaligen Eumuco-Geländes an der Josefstraße expandieren, oder soll der Standort als eines der letzten Industriegebiete Leverkusens gestärkt werden? Als hätte er noch nicht genug Probleme zu lösen (Bahnstadt-Kosten, drohende Zwangsverwaltung des Stadtetats etc.), muss sich Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn in diesen Tagen auch mit dieser Frage beschäftigen.
Die CDU-Ratsherren Paul Hebbel und Hermann-Josef Kentrup haben ihrem Parteikollegen Buchhorn einen Katalog mit zehn Fragen geschickt, in dem sie unter anderem geklärt wissen wollen, ob und gegebenenfalls warum die in Aussicht stehende Konzentration von 13500 Quadratmeter Baumarktfläche in Manfort zu Lasten benachbarter Maschinenbau-Unternehmen erfolgt. Denn für einen Teil des Eumuco-Geländes, der für den Baumarkt in Frage kommen könnte, soll es einen Interessenten aus eben jener Branche geben.
Hebbel und Kentrup argumentieren, wegen des knappen Angebots an Flächen für das produzierende Gewerbe dürfe der Handel beziehungsweise Einzelhandel nicht bevorzugt werden – erst recht nicht dort, „wo im Wege der Bestandssicherung ... traditionelle gewerbliche Standorte erhalten werden können. Dass dies auch in Leverkusen für den Maschinenbau als die Domäne der deutschen Wirtschaft und des Exports gelten sollte, versteht sich von selbst.“
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