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Fußball: Bayer schielt aufs erste Tor

VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 13.03.2010

Heute wird die Platzkommission des DFB auf der Kurt-Rieß-Anlage erwartet. Passiert nichts Unerwartetes, dann findet auf dem Rasen morgen das absolute Spitzenspiel der Südgruppe der 2. Bundesliga zwischen Bayers Fußballerinnen und dem VfL Sindelfingen (Anpfiff: 11 Uhr) statt. Angepfiffen werden soll in jedem Fall, als Ausweichort steht das Jugendzentrum Kurtekotten zur Verfügung.

Doreen Meier weist den Weg in Richtung Bundesliga. Foto: RPO

Die Süddeutschen, bei denen über eine Kooperation mit dem VfB Stuttgart nachgedacht wird, haben sogar noch eine Partie weniger bestritten als das Team von Doreen Meier. Während Bayer durch den großen Abstand den Rang des Branchenführers behaupten konnte, verlor der VfL etwas an Boden. "Trotzdem sind sie unser ärgster Verfolger", sagt Bayers Trainerin. Ohnehin hat sie die bevorstehenden acht Tage zur "Woche der Wahrheit" deklariert. Denn Bayer misst sich mit Sindelfingen und Crailsheim (nächsten Sonntag). Dazwischen ist Frankfurt II zu Gast am Kurtekotten (Mittwoch). Angesichts des Vorsprungs der Leverkusenerinnen würde ihnen gegen den VfL bereits ein Remis genügen. Solche Gedankenspiele mag Meier jedoch gar nicht erst anstellen. "Wir können und wollen nicht auf Unentschieden spielen", sagt sie.

Bisher hat Meier mit Leverkusen nie auch nur ein Tor feiern können gegen die Defensivkünstlerinnen aus Baden-Württemberg, die auch in dieser Spielzeit ihre Qualitäten hinlänglich unter Beweis gestellt haben. 0:0 endete das erste Treffen der Spitzenteams, und in elf Partien insgesamt ließ Sindelfingen nur fünf Gegentreffer zu. Die Variabilität im Offensivspiel stand darum im Mittelpunkt der Einheiten unter der Woche. Bei aller Hoffnung auf einen – zudem möglichst frühen – Treffer sollen die Leverkusenerinnen doch auch ein gehöriges Maß an Vorsicht und (falls nötig) Geduld walten lassen. "Sindelfingen ist mit Kontern über die unglaublich schnelle Nicole Rolser richtig gefährlich. Wir müssen sehen, dass wir nicht ins offene Messer laufen", mahnt Meier. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten (Isabelle Linden, Kathrin Hendrich, Pia Knobloch) steht ihr der gesamte Kader zur Verfügung, inklusive Lisa Schwab, die nach ihren Rückenbeschwerden wieder ins Training einsteigen konnte.

Quelle: RP

 
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