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Volleyball: Dem Kater soll die Kurve folgen

VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 31.01.2009

Gute Laune sieht sicherlich anders aus. Bayers Volleyballerinnen jedenfalls hatten eine ganze Weile zu knabbern an ihrer 0:3-Pleite unter der Woche in Hamburg.

"Es ist doch klar, dass sich nach so einem negativen Erlebnis auch eine gewisse Katerstimmung breit macht", sagt Trainer Dirk Sauermann, der nun noch mehr als üblich auch verbal gefordert ist, damit die Selbstzweifel nicht Überhand nehmen und die Seinen rasch wieder die Kurve kriegen. Ob das gelingt, wird sich bereits morgen (16 Uhr) beim VC Wiesbaden zeigen.

Wiesbaden? Erst vor zwei Wochen hatte es Bayer mit diesem Gegner zu tun, als es in der Dopatka-Halle einen 150-minütigen Kampf auf Biegen und Brechen gab, bei dem die Gäste mit 3:2 das letzte Lachen hatten. "Mal sehen, wie es diesmal läuft", sagt der Coach, dessen amerikanische Mittelblockerin Lindsay Piccolini nach ihrer Knieoperation weiterhin nicht voll belastbar ist.

Das ist vor allem deshalb ein Problem, weil die Leverkusenerinnen im Angriff dringend eine variablere Gestaltung ihrer Aktionen bräuchten. Gerade wenn Maren Brinker und Nadja Schaus auf den Außenpositionen mal nicht so zünden wie gewohnt und gewünscht, wären Kombinationen durch die Mitte durchaus ein probates Mittel.

"Wir wissen, dass wir in dieser Hinsicht berechenbar sind. Aber das umzustellen ist ein längerer Prozess", meint Sauermann. Da macht es sich eben doch stark bemerkbar, dass die mit einigen Erwartungen aus Berlin verpflichtete Kira Walkenhorst die komplette Saison passen muss (Kreuzbandriss). "Mit Kira auf der Diagonalposition hätten wir dann mit Maren und Nadja ein Dreieck gehabt", sagt der Trainer.

Eine ordentliche Vorstellung in Wiesbaden und damit auch ein wenig Werbung in eigener Sache wäre für Bayer auch deshalb wichtig, weil dem Team in Kürze drei Heimspiele in Folge ins Haus stehen: erst am 17. Februar gegen den alten Westrivalen USC Münster, dann am Karnevalssonntag (22. Februar) gegen Sonthofen und schließlich am 28. Februar gegen Stuttgart.

Quelle: RP

 
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