Fußball: Der SSV um freien Kopf bemüht
VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 17.11.2006Beim Fußball-Kreisligisten SSV Lützenkirchen gibt es auch mit einigem Abstand nach dem abgebrochenen Spiel am vergangenen Sonntag bei Höhscheid/Widdert kaum ein anderes Gesprächsthema. „Aber wir müssen diese Geschehnisse nun aus dem Kopf bekommen und beiseite schieben“, fordert Trainer Jörg Hartl. Zumindest Dominik Ruten dürfte das schwer fallen. Denn er kann sein Bein nicht strecken und fällt mit einer Knieprellung als Folge des Trittes eines Solinger Spielers wenigstens für die Partie gegen den FC Monheim III (Sonntag, 14.30 Uhr, Auf dem Bruch) aus. Die will Hartl unbedingt gewinnen. „Das muss absolut unser Anspruch sein, damit wir wieder zurück in die Spur kommen“, betont er. Wieder zur Verfügung stehen den Lützenkirchenern Julian Müller, der seine Rotsperre abgesessen hat, und Stefan Rath.
Bescheidene Ziele hat sich der BV Neukirchen für die restlichen Meisterschaftsspiele in diesem Jahr gesetzt. Aus noch vier Partien bis zur Winterpause möchte Trainer Andreas Traudisch wenigstens vier Zähler holen. „Dann kämen wir auf die 23 Punkte, die ich von Anfang an gefordert habe“, erklärt er. Sein Team zehre noch vom starken Start. Derzeit wirkt es aber, als zahlten die Neukirchener die Zeche für den kleinen Kader.
Der BVN in Nöten
Auch für die Partie bei der SpVg. Solingen-Wald 03 (Sonntag, 14.30 Uhr) muss der Übungsleiter wohl auf so manche Stammkraft verzichten. Michael Mollek plagt ein geschwollener Zeh, Martin Kaczmarek eine Achillessehnen-Entzündung. Michael Maubach und Daniel Moiser sind krank und etliche andere Spieler angeschlagen. Dustin Biegisch kann außerdem nicht aushelfen. Er wurde in einem Spiel der Reserve vom Platz gestellt und ist gesperrt. „Meine Hoffnung für Sonntag sind 13 Spieler, die ich mitnehmen kann, und ein Punkt“, meint Traudisch.
Drei Zähler müssen es für den VfL Witzhelden nach dem Remis bei Monheim III schon sein. Das zumindest fordert der sportliche Leiter des Klubs, Ulrich Schmitz. „Der Punkt in Monheim war zu wenig. Die Mannschaft muss wieder zeigen, was sie drauf hat“, sagt er. Auch ohne Dirk Drössert, Patrick Grawer, Thomas Rößler, Daniel Struck und eventuell auch den angeschlagenen Alexander Witt könne der VfL bei Canlarspor (Sonntag, 14.30 Uhr) bestehen.
„Aber das ist keine schlechte Mannschaft. Canlar ist technisch stark, und wenn die Multi-Kulti-Truppe sich entfalten kann, dann wird es gefährlich. Allerdings liegt es nur an uns“, ist Schmitz überzeugt. Zeige der Primus Normalform und genügend Einsatz, dann werde er auch als Sieger vom Platz gehen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum