Fußball: Ein harmonisches Doppel
VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 15.08.2007Nach dem gelungenen Auftakt in der Oberliga sind die Fußballer von Bayer 04 II heute in Duisburg gefordert. Vor allem die Leverkusener Abwehr mit Routinier Happe und Jungspund Hegeler hält bislang gut dicht.
Zwei Auftritte, zwei Siege mit jeweils drei Toren Differenz zum Gegner – der Saisonstart ist den Oberliga-Fußballern von Bayer Leverkusen II richtig gut von der Hand gegangen. Und heute in der Hängepartie des ersten Spieltags beim MSV Duisburg II (18.30 Uhr) bietet sich Ulf Kirstens Truppe auch die Gelegenheit, sich sofort an die Spitze des Feldes zu setzen. „Das wäre zwar nett, aber doch nur eine Momentaufnahme. Wenn wir allerdings neun Punkte nach drei Spielen hätten, würde das zumindest eine Quote von hundert Prozent bedeuten“, betont Bayers Co-Trainer Dirk Dreher.
Dass die Leverkusener als Favorit die sportliche Dienstreise nach Wedau antreten, ist keine Frage. Auch wenn die bisherige Bilanz der Duisburger Reserve durchaus Respekt abnötigt: einem 3:2-Erfolg bei Wuppertal II folgte ein 1:1 gegen Alemannia Aachen II. Beim Dreier in Wuppertal machte der MSV sogar einen 0:2-Rückstand wett. „Das wird gewiss kein Spaziergang, aber wer wie wir in Velbert klar gewinnt, sollte auch in Duisburg was reißen“, meint Dreher.
Ziemlich sattelfest präsentierte sich bisher Bayers Defensive. Der 35-jährige neue Abwehrchef Markus Happe hat in Jungspund Jens Hegeler einen sehr talentierten Nachwuchsmann an seiner Seite, der das Fehlen des nach wie vor an der Patellasehne verletzten Stefan Reinartz kaum bemerken lässt. Beide bilden ein harmonisches Doppel. Vielseitig ist Hegeler, derzeit in der Sportförderkompanie der Bundeswehr, zudem. In Bayers A-Jugend, mit der er kürzlich Deutscher Meister wurde, spielte er oft – und gut – auf der Sechserposition im zentralen defensiven Mittelfeld. „Uns hat es nicht überrascht, dass Jens so gut eingeschlagen hat, weil wir um sein Potenzial wissen. Er ist ein richtig guter Typ“, sagt Dreher.
Ebenfalls in der Rubrik erfreulich sind die Leistungen des Außenverteidigers Kerim Arslan einzuordnen. Der Neuzugang aus Düren war eigentlich für die rechte Seite eingeplant, spielt jetzt aber auf der linken Flanke und ist in seiner momentanen Verfassung gar nicht aus der ersten Elf wegzudenken. Im Vergleich zur Formation aus dem Velberter Treffen wird wohl Kim Falkenberg den Platz für Assimiou Touré einnehmen. Im Angriff ist noch offen, ob Maciej Zieba oder Dennis Schmidt beginnen werden.
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