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Volleyball: Eine eher erfreuliche Niederlage für den TSV

zuletzt aktualisiert: 06.02.2012

Volleyball (RP). Inzwischen haben sie bei den Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Übung darin, Niederlagen in positiver wie in negativer Hinsicht zu deuten. Zwar stand aus Leverkusener Sicht auch nach der Partie beim Dresdener SC unterm Strich ein 0:3, aber die Bilanz beim Bundesliga-Aufsteiger fiel überwiegend erfreulich aus. Das erschien beim Blick auf die Satzergebnisse zu zwei Dritteln durchaus nachvollziehbar: 23:25, 23:25, 17:25.

Isabel Schneider und Co. verkauften sich in Dresden gut.  Foto:  UM (Archiv)
Isabel Schneider und Co. verkauften sich in Dresden gut. Foto: UM (Archiv)

Chefcoach Zhong Yu Zhou und er hätten nach der Partie "wenig auszusetzen gehabt mit der Leistung. Vor allem mit den ersten beiden Sätzen sind wir sehr zufrieden", sagte TSV-Co-Trainer Markus Udelhofen. Schließlich brachten die Gäste den Tabellenzweiten zumindest an den Rande eines Satzverlustes. Allerdings war dies auch dem Selbstverständnis der Dresdenerinnen geschuldet, die beim 17. Erfolg in Serie ein paar Leistungsträgerinnen schonten. So bekam etwa Libera Kerstin Tzscherlich eine Pause, und damit wurde der SC-Annahme ein gehöriges Maß an Stabilität geraubt. "Phasenweise haben wir es sehr geschickt verstanden, nach unsauberen Annahmen von Dresden Druck auszuüben", berichtete Udelhofen, in dessen Team Anna Hoja (zwölf), Isabel Schneider und Anna Karthaus (je zehn) die meisten Punkte beisteuerten.

Allerdings war die sächsische Offensivabteilung immer noch stark genug, um das Geschehen zu kontrollieren. Oder, wie es Leverkusens Co-Trainer formulierte: "Andere Teams wären kaputtgegangen an einer solchen Annahme. Aber Dresden hat nun einmal eine enorme Qualität im Angriff." Und die kam im dritten Abschnitt, als die Gäste nicht mehr mit der vorangegangenen Konsequenz servierten, noch mehr zur Geltung als zuvor.

TSV: Weiand, Hoja, Pettke, Schneider, Karthaus, Molitor, Walsh, L. Verheyen, Lambertz.

Quelle: RP


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