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Tennis: Eine üble Hatz ohne Happy End

VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 16.07.2007

Es gibt ja solche Tage, an denen gar nichts geht. Und so wurde das Gesicht von Hans-Günter Ludwig, dem Tennis-Koordinator des RTHC Leverkusen, immer länger, je mehr Eindrücke er beim gestrigen Finale um die Qualifikation für die 2. Bundesliga zwischen Gastgeber Grün-Weiß Ratingen und den Damen des RTHC aufnahm. „Von Anfang an war total der Wurm drin. Dass es schwer werden würde, war ja klar, aber so etwas ist schon ganz, ganz bitter“, sagte Ludwig nach der 1:5-Pleite der Leverkusenerinnen und dem verpassten Aufstieg. Auf die Doppel wurde bei diesem Stand natürlich verzichtet.

Enttäuscht und abgekämpft: Für Kirstin Freye und die RTHC-Tennisdamen lief gestern in Ratingen alles aus dem Ruder gegen den Gastgeber.   Foto: RPO
Enttäuscht und abgekämpft: Für Kirstin Freye und die RTHC-Tennisdamen lief gestern in Ratingen alles aus dem Ruder gegen den Gastgeber. Foto: RPO

Nach dem schlauchenden 5:4-Erfolg im Halbfinale am Samstag gegen Hamm, bei dem Kirstin Freye, Claudia Kimmelmann und Eva-Maria Petschnig die Punkte zum 3:3 nach den Einzeln geholt hatten, ging gestern kaum noch etwas bei den RTHC-Damen. Bibiane Schoofs musste ihre Partie gegen Kim Kilsdonk bei 2:3 im dritten Durchgang wegen starker Schmerzen im Arm aufgeben. Freye unterlag der schwächer eingeschätzten Sina Ladage 4:6 und 4:6, auch Kimmelmann musste den enormen Anstrengungen des Vortages Tribut zollen und gab ihr Match gegen Linda Blumberg trotz 5:4-Führung im zweiten Abschnitt noch mit 7:6, 5:7 und 4:6 ab. Dass sich Stefanie Weinstein ihrer Konkurrentin Danielle Harmsen beugen musste (1:6, 6:1, 4:6), kam hingegen nicht überraschend. Den einzigen Zähler schaffte Eva-Maria Petschnig, die Sabine Schneider beim 6:2 und 6:0 locker auf Distanz hielt. An der Spitze verlor Caroline Maes gegen Elisa Tamaelea mit 3:6 und 3:6.

Die Belgierin hat im übrigen ein bewegtes Wochenende hinter sich. Sie gab im Halbfinale gegen Hamm ihr Einzel im dritten Satz auf – und fuhr in Windeseile in die Heimat, wo sie als Trauzeugin am gleichen Tag fest bei der Hochzeit von US-Open-Siegerin Kim Clijsters eingeplant war. Nach übler Hatz, Hochzeit, Party und nur drei Stunden Schlaf stand Maes dann gestern in Ratingen wieder auf dem Platz.

Quelle: RP

 
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