Reiten: Für Harz noch hell genug
VON UDO BONNEKOH - zuletzt aktualisiert: 15.05.2007Mit dem L-Springen fast bei Dunkelheit fand das Turnier in Witzhelden seinen Abschluss. Gastgebender Klub feierte einige Erfolge. Vorsitzende Sigrid Völker lobte die Eigenverantwortung der Jugendlichen
Sönke Völker kennt sich als eines der stark aufstrebenden Talente in der Republik auf den Turnierplätzen im In- und Ausland aus. Und er musste seiner Mutter Sigrid, die Vorsitzende des Reitsport-Teams Leichlingen-Witzhelden ist, auch nicht nach dem Munde zu reden, als er feststellte: „Für ein kleines Turnier, wie das auf dem Sieferhof, ist das wirklich gut gelaufen.“ Nicht nur Laura Wilke aus dem Nachwuchs des Klubs pflichtete bei: „Trotz des Regens am Samstag hat alles prima geklappt.“
Es stimmte nicht nur die Organisation bei dieser in erster Linie der Jugend vorbehaltenen Veranstaltung. Der Gastgeber verzeichnete auch zur Freude von Sönke Völker, der vor allem ein wohlwollendes Auge auf die Jüngsten bei den Springprüfungen warf, einige Erfolge. So gewann Robin Harz, der seine Pferde auf dem Sieferhof stehen hat, aber für den RV Bayer startet, als vergleichsweise erfahrener Reiter die L-Prüfung, die am abschließen Tag fast bis in die Dunkelheit lief. Zudem belegte er noch Rang sieben. Jill Steinhäuser vom RST Leichlingen-Witzhelden wurde Vierte unter 22 Startern, die zum finalen Wettbewerb noch angetreten waren. Auch in der Dressur taten sich einige vom Sieferhof hervor. Dörthe Völker, Tochter des Hauses, entschied die M-Prüfung für sich und wurde noch jeweils Dritte in der Dressurpferdeprüfung A und im A-Stilspringen.
Sigrid Völker freilich hatte ihre besondere Freude an der Jugend außerhalb des Parcours, ohne deren Hilfe ein pünktlicher Ablauf nicht möglich gewesen wäre. „Die jungen Leute haben wirklich super gearbeitet, sie haben Eigenverantwortung gezeigt – einfach ein tolles Team“, lobte die Gastgeberin. 633 Starts wollten schließlich organisatorisch bewältigt werden, angesichts der starken Regengüsse mit den entsprechenden Folgen fürs Geläuf zumal. „Am Sonntag hat ja wenigstens zeitweise die Sonne geschienen“, meinte Sönke Völker zufrieden.
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