Handball: Mahnung aus Erfahrung
VON LARS HEPP - zuletzt aktualisiert: 01.11.2007„Vor rund einem Jahr befanden wir uns in ähhnlicher Lage“, erklärt Trainer Sven ter Veer mit Verweis auf den nächsten Gegner HSG Augustdorf/Hövelhof. Als Schlusslicht stehen die Westfalen unter großem Druck. Das ist eine Erfahrung, die Opladen noch bestens kennt.
Nachdem die Regionalliga-Handballer vom TuS 82 Opladen in der vorangegangenen Saison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht hatten, hat sich die Mannschaft seitdem stetig entwickelt und in den ersten acht Spieltagen der neuen Runde positiv auf sich aufmerksam gemacht. Das gipfelte in einem beachtenswerten 28:28-Unentschieden gegen den großen Nachbarn Leichlinger TV. „Und da haben wir nur ganz knapp einen Sieg verfehlt“, sagt ter Veer, alles in allem nicht unzufrieden, im Rückblick auf den jüngsten Spieltag. Dennoch hat der Übungsleiter die Vergangenheit nicht vergessen und weiß nur allzu genau, in welcher Rolle sich die HSG am Samstag Abend (18 Uhr) befinden wird: „Gegen einen Gegner aus dem Mittelfeld rechnet man sich immer was aus. Wir werden bestimmt auf einen hoch motivierten Gastgeber treffen.“
Mit acht Zählern auf der Habenseite können die Opladener den langen Auswärtstrip nach Westfalen in aller Ruhe antreten (Busabfahrt 13.30 Uhr). Während der Gegner unter dem Druck des Gewinnenmüssens steht, können Srdan Nikolic und Kollegen eine Vorentscheidung im Kampf um den frühzeitigen Klassenerhalt schaffen. Bei einem Opladener Erfolg wären es bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.
„Damit könnten wir noch viel beruhigter in die Zukunft gehen“, betont ter Veer. Neben den langfristigen Ausfällen von Sinisa Matosevic und Gregor Pohl wird auch Florian Korte (Bänderriss) weiter ausfallen. Nikolic hat mit einer Oberschenkelzerrung zu kämpfen, einem Einsatz sollte aber nichts im Wege stehen.
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