Handball: Mit dem Willen zur Rehabilitierung
VON ROMAN ZILLES - zuletzt aktualisiert: 20.04.2007„Wir haben uns natürlich mehr erwartet. Aber Weltuntergangsstimmung herrscht jetzt nicht bei uns. Schließlich haben wir nicht gegen irgendwen, sondern gegen eine Spitzenteam verloren.“ So resümiert Frank Lorenzet, Trainer des Handball-Regionalligisten Leichlinger TV die jüngste Niederlage gegen Nordhemmern. „Die Mannschaft hat eingesehen, dass sie eine schlechte Einstellung hatte, und sie hat am Dienstag bereits wieder sehr gut trainiert“, ergänzt Lorenzet. Motivationsprobleme für die vier ausstehenden Partien sieht er nicht. „Wir haben uns ein neues Ziel gesetzt – das heißt Platz zwei.“
Morgen (19.15 Uhr; Bus fährt um 15.15 Uhr am am Stadtpark ab) geht es für den LTV nach Ibbenbüren. Dort wird noch gegen den Abstieg gekämpft. Dem stellen die Leichlinger ihren Willen zur Wiedergutmachung und wohl die gleichen Akteure der Vorwoche entgegen. Einzig Torwart Marc Ross droht wegen Rückenbeschwerden auszufallen. Im Falle seiner Abwesenheit würde neben Ersatzmann Denis Alius Tobias Hanke die Fahrt nach Ibbenbüren antreten. Sollten der Trainer und die Mannschaft noch Gründe benötigen, um sich für die verbleibenden Spiele in Siegesstimmung zur versetzen, genügt ein Blick auf ihre eigene Internetseite (www.handball-pirates.de). Die wird gerade vom neuen Medienwart des LTV überarbeitet. Er versorgt Besucher nicht nur mit Zahlen zum nächsten Gegner (Ibbenbüren holte in der Hinrunde 0,6, in der Rückrunde bislang 1,1 Punkte pro Spiel; die Strecke zum Auswärtsspiel beträgt 175 Kilometer). Busch hat auch – nach eigenen Recherchen – eine Rangliste erstellt. Resultat: Von 33 150 Mannschaften im DHB belegt der LTV Rang 68. Demnach würde also jeder weitere Sieg die Leichlinger den 50 besten Teams der Republik ein Stück näher bringen.
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