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Fußball: Noch ein Neuer beim SCL

VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 05.09.2008

Sieben Neuzugänge vom VfL Leverkusen II bildeten ohnehin schon den größten Block beim Fußball-Bezirksligisten SC Leichlingen. Nun bekommen sie weiteren Zuwachs in Person von Habib Ramadani. Der Angreifer trainierte schon eine Weile mit dem Team von Trainer Klaus Körner. Nun wurde er verpflichtet – auch weil die Leichlinger vergeblich auf Giovanni Macaluso warten, mit dem seit einigen Wochen Funkstille herrscht. Möglicherweise wird der Neue schon am Sonntag in der Partie beim TSV Ronsdorf (15 Uhr) debütieren.

Ramadani ist fit

„Habib ist fit und wird bis dahin wohl auch spielberechtigt sein. Durch ihn haben wir in der Offensive mehr Variationsmöglichkeiten“, sagt Ralph Betzel. Der sportliche Leiter des SCL hält große Stücke auf den neuen Stürmer. In der Partie bei den Wuppertalern könnte die nun auf acht Spieler angewachsene Gruppe von Ex-VfLern zum Trumpf werden. „Denn der Kunstrasen dort ist dem an der Tannenbergstraße sehr ähnlich. Für andere Mannschaften ist das sehr ungewohnt. Diesen Nachteil haben wir schon mal nicht“, frohlockt Betzel. Verzichten müssen die Leichlinger lediglich auf ihren Kapitän Jaro Zyla, der mit Muskelbeschwerden weiter ausfällt. Die Vorgabe für den SCL ist eindeutig. Ein Punkt soll schon herausspringen für den Außenseiter. „Das wird schwer genug, aber wir konnten mit dem Sieg gegen Sonnborn etwas Selbstvertrauen tanken“, sagt Betzel.

Selbstvertrauen in großen Mengen ist beim VfL Witzhelden vorhanden. Nach sieben Punkten aus den ersten drei Partien ist die Laune rund um den Scharweg vorzüglich. Und auch einer, der zum Start noch etwas schwer in Tritt kam, hat nun den erhofften Schritt nach vorne gemacht. Ricci Sciannimanica, von dem Trainer Christian Hausmann noch vor Wochenfrist sagte, er zeige längst noch nicht das erhoffte Potenzial, hat sich seitdem vom Sorgenkind zum Spielgestalter entwickelt.

„Am Sonntag hat Ricci mir viel Freude gemacht. Er traut sich endlich etwas zu, zieht das Spiel an sich, gewinnt mit seiner Aggressivität viele Zweikämpfe und schaltet dann gut um“, schwärmt der VfL-Coach.

Witzhelden in Dornap

Mit Spielkunst alleine wird dem nächsten Gegner aber kaum beizukommen sein. Bei Dornap tritt der VfL am Sonntag um 15 Uhr an (Mannschaft und Anhänger fahren um 13.15 Uhr vom Busbahnhof in Witzhelden los). Obwohl das Team aus Wuppertal eine große Unbekannte ist, rechnet der VfL mit einem Gegner, der sein Heil vorwiegend im Kampf und in der Defensive sucht. „Schönheitspreise gibt es dort nicht zu gewinnen. Wir müssen dagegen halten. Und unterschätzen dürfen wir den Gegner auf keinen Fall“, meint Hausmann, der wohl auf Simon Schmitz und auch Florian Mandt verzichten muss.

Quelle: RP

 
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