Handball: Nur ein Team darf träumen
VON LARS HEPP - zuletzt aktualisiert: 27.08.2007Der Regionalligist TuS 82 Opladen hielt sich tapfer gegen den Zweitligisten Eisenach. Trainer ter Veer sah viele gute Ansätze in der Niederlage. Die Leichlinger kamen weiter und hoffen auf einen Bundesligisten als Gegner.
Dieser Auftritt hätte definitiv eine größere Kulisse verdient gehabt. Die gerade einmal rund 150 Zuschauer in der Bielerthalle sahen ein hoch interessantes Handballspiel, in dem der krasse Außenseiter sehr lange ausgezeichnet mithielt. In der ersten DHB-Pokalrunde unterlag der Regionalligist TuS 82 Opladen dem Zweitligisten ThSV Eisenach mit 31:35 (17:17). Trainer Sven ter Veer fand jedoch viel Lob für die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben den Favoriten mächtig geärgert.“
Zur Sensation fehlte jedoch noch einiges. Bis zum 21:21 verlief das Duell auf Augenhöhe, ehe die Gäste aus Thüringen einen Zwischenspurt einlegten und mit sechs Treffern in Serie für eine vorzeitige Entscheidung sorgten. „Eine richtige Siegchance hatten wir nicht. Mit Srdan Nikolic hätte das sicherlich anders aussehen können“, erklärte ter Veer. Der Linkshänder fehlte aus beruflichen Gründen und wurde im rechten Rückraum schmerzlich vermisst.
Zu den herausragenden Kräften bei den Hausherren zählte Mittelmann Fabrice Voigt. In Durchgang eins zog der Regisseur emsig die Fäden, setzte immer wieder geschickt die Nebenleute in Szene und erzielte zudem vier Tore. „Fabrice entwickelt sich immer besser bei uns und übernimmt inzwischen wichtige Führungsaufgaben. Diesmal hat er seinen Wert für die Mannschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, betonte ter Veer.
Neben dem umsichtigen Voigt gefielen beim TuS 82 auch noch Neuzugang Florian Korte sowie Tim Hilger und Klaus Henrichs. Korte war mit acht Toren bester Opladener Schütze, Hilger sorgte für die spielerischen Akzente und Henrichs verdiente sich in der Abwehr eine Bestnote. „Das war im Hinblick auf den Meisterschaftsstart am kommenden Wochenende eine Leistung, auf der sich prima aufbauen lässt. Auch wenn das Happy End fehlte, hat mich die Mannschaft absolut überzeugt“, meinte ter Veer.
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