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Volleyball: Nur Hilfspunkte

VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 02.02.2009

Leverkusens Volleyballerinnen mussten sich auch in Wiesbaden ohne Satzgewinn geschlagen geben. Das Team wehrte sich aber nach Kräften und gefiel mit Kampf.

Irgendwie ist im Moment der Wurm drin. Bayers Volleyballerinnen brachten gestern Nachmittag in Wiesbaden eine Leistung aufs Parkett, die sich sehr deutlich positiv absetzte von der vorherigen trüben Darbietung in Hamburg. Unter dem Strich aber stand für die Leverkusenerinnen erneut eine 0:3-Abfuhr in der Bundesliga: 24:26, 19:25, 21:25 lauteten die Stationen bei der neunten Saisonniederlage im 14. Treffen. Platz sechs ist für Dirk Sauermanns Mannschaft bei nunmehr acht Zählern Rückstand sicher kein Thema mehr, und das Team muss als Zehnter sogar in den Rückspiegel schauen: Der alte Rivale Münster jedenfalls ist durch seinen Überraschungserfolg gegen Dresden dicht dran an Bayer.

Dabei waren die Gäste gestern keineswegs chancenlos und besaßen insbesondere im ersten Durchgang Möglichkeiten zu einem günstigeren Resultat. Mit 19:15 führten die Leverkusenerinnen da und besaßen beim Stand von 24:23 auch einen Satzball. Doch sowohl in diesem wie auch in den folgenden Abschnitten besaßen die Gastgeberinnen das bessere Ende für sich. "Schade, dass wir hier wieder komplett leer ausgegangen sind. Aber ich habe einen klaren Aufwärtstrend in der Leistung gesehen", meinte Sauermann, der während der Partie ziemlich improvisieren musste, weil Nadja Schaus zu Beginn des dritten Satzes wegen eines Schwächeanfalls vom Feld ging.

Lindsay Piccolini, die daraufhin die Diagonalposition bei den Leverkusenerinnen einnahm, wies immerhin nach, dass künftig wohl wieder vermehrt mit ihr zu rechnen ist. Bei 16 Versuchen gelangen der Amerikanerin, sonst im Mittelblock tätig, elf Zähler, eine ganz hervorragende Quote. Auch Maren Brinker und Ann-Christin Quade, die vier direkte Aufschlagpunkte machte, mühten sich nach Kräften. "Jetzt müssen wir in Köpenick versuchen den Umschwung einzuleiten", sagte Sauermann.

Bayer: Brinker, Schaus, Linnarinne, Quade, Hudson, Molitor, Piccolini, Leonhardt, Slack, Huebert, Terzoglu.

Quelle: RP

 
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