Handball: Opladen zum Siegen verdammt
VON LARS HEPP - zuletzt aktualisiert: 20.04.2007Vier Spiele haben die Handballer vom TuS 82 Opladen in der Regionalliga noch zu absolvieren. Für den Klassenneuling war es eine große Erfahrung, in der höchsten deutschen Amateurliga dabei zu sein.
Um ein Wunder zu vollbringen und den umgehenden Abstieg in die Oberliga zu verhindern, müsste die Mannschaft von Trainer Sven ter Veer aus den letzten vier Partien acht Punkte holen. Opladen ist somit zum Siegen verdammt.
„Zum einen ist es auch ganz einfach jetzt. Wir müssen halt alles gewinnen und brauchen nicht mehr großartig hin und her zu rechnen“, betont ter Veer. Bei den verbleibenden Aufgaben vor heimischer Kulisse gegen Soest und Gladbeck sowie in Aachen und Minden II lässt sich allerdings nur noch schwerlich auf den Klassenerhalt hoffen. In der Mannschaft vom Soester TV kommt morgen (19 Uhr) sicherlich ein eher dankbarer Gegner in die Bielerthalle.
Das Team aus Westfalen hat seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen, in Anbetracht des gesicherten Mittelfeldplatzes streben die Soester unbeschwert dem Saisonende entgegen. „Vielleicht liegt genau darin unsere Chance, dass dieser Gegner nicht mehr voll bei der Sache ist“, sagt ter Veer im Wunsch, den achten Saisonsieg einzufahren.
Unter der Woche beschäftigten sich die Opladener intensiv mit detaillierter Aufarbeitung der jüngsten Niederlage in Mettmann. Ter Veer wollte das Team aber gar nicht an den Pranger stellen oder einzelne Spieler kritisieren. „Wir haben zuvor beachtliche 9:9 Punkte geholt“, betonte der Coach. Srdan Nikolic hatte in Mettmann immer noch mit muskulären Problemen zu kämpfen, die auch noch nicht vollständig ausgeheilt sein werden. Tim Hilger leidet an Heuschnupfen, und Jean-Francois Voigt ist durch Schulterbeschwerden gehandicapt. „Alle drei werden aber einsatzfähig sein“, erklärt ter Veer.
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