Volleyball: Optimistische Volleyballer
VON ROMAN ZILLES - zuletzt aktualisiert: 05.06.2010Eine Entscheidung über die Kooperation zwischen dem TSV Bayer 04 Leverkusen und der Wuppertaler Volleyball Betriebsgesellschaft steht kurz bevor. Anfang nächster Woche will sich der Vorstand der Deutschen Volleyball Liga zum Plan der Vereine äußern, der unter anderem eine Übertragung des Spielrechts vorsieht.
Sprich: Der sportliche Absteiger Wuppertal Titans würde die Lizenz von Aufsteiger Leverkusen erhalten und könnte (unter neuem Namen) weiterhin in der Ersten Liga antreten.
"Ich bin optimistisch, dass es so kommt", sagt der Trainer der Bayer-Herren Helmut Weissenbach. Als Indiz für Zuversicht taugt der Umstand, dass die eingereichten Unterlagen die Wirtschaftlichkeitsprüfung der Liga bestanden haben. Abseits dieses formalen Akts wurden daher bereits Personelles geregelt. Laut Statuten müssten jeweils vier Spieler an den Kooperationspartner abgegeben werden. Diese zwei Quartetts stehen laut Weissenbach weitgehend fest: Neben Alexander Walkenhorst, Daniel Wernitz und Henrik Weßel wird der 39-jährige Volker Michels vom TSV nach Wuppertal abwandern.
In die Gegenrichtung, also nach Leverkusen, wechseln: der dänische Nationalspieler und Außenangreifer Caspar Munk, Klaus Enneking (Annahme/Außen), Thomas Güßgen (Diagonal) sowie Lars Dinglinger (Diagonal), der in Wuppertal bereits als Teammanager agierte und in Leverkusen nur sporadisch zum Einsatz kommen düfte. Weiter kehrt Maarten Lammens nach Gastspiel beim SV Lindow/Gransee zu Bayer zurück. Zudem habe Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink signalisiert, öfter für den TSV aufzulaufen als im Vorjahr. Abseits davon sucht Weissenbach Verstärkungen für sein Zweitliga-Team, vor allem einen Libero. "Wir sind in guten Gesprächen", verrät der Coach dazu.
Auch hinsichtlich des Spielplans kann Weissenbach über ein paar Details berichten: "Vermutlich bestreiten wir vier Doppelspieltage mit der Damen-Mannschaft." Beide Zweitliga-Teams werden dann hintereinander in der Smidt-Arena ihre Partien austragen. Zudem wollen die Herren ihre letzen Heimspiele der Hin- und der Rückrunde in der Rundsporthalle bestreiten.
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