Basketball: Pokal-Erfolg wirkt für Opladen wie Medizin
VON ROLF ENGELMANN - zuletzt aktualisiert: 02.10.2006So etwas tut verletzten Seelen gut. Trotz eines dezimierten Kaders und mit zwei durch Rückenbeschwerden angeschlagenen Akteuren Jannis Pulm und Mathias Goralski gelang den Basketballern des TuS 82 Opladen bei den Velberts Baskets in der dritten Runde des westdeutschen Pokals mit 92:87 (48:46) die Revanche für die kürzlich erlittene Regionalliga-Niederlage. Damit bleiben die Männer um Coach Franz Luderich im Wettbewerb. „Das war äußerst wichtig fürs Selbstvertrauen, nachdem wir uns zu Hause vor einer Woche in der Meisterschaft noch haben vorführen lassen“, betonte Luderich voller Freude.
Diesmal stand ein homogenes Team auf dem Feld, das durch entschlossene Reboundarbeit das eigene Brett beherrschte. Obwohl die Mannschaft durch die zuletzt schwachen Leistungen verunsichert war, hielt sie das Spiel jederzeit offen. Hätte TuS 82 seine Chancen im ersten Viertel konsequenter genutzt, wäre schon eher eine klare Führung herausgesprungen. Im zweiten Durchgang erkämpften sich die Gäste aus Opladen zur Halbzeit einen knappen Vorsprung.
Nur einmal konnte Velbert noch kontern, danach gaben die Opladener die Führung nicht mehr ab. „Ich möchte besonders die Leistung von Jan Tomaschky mit seinen neun Assists, Eric Messing mit seinen sechs Dreiern und Moritz Thimm mit seinen zwölf Rebounds hervorheben, alle Anderen zeigten auch ansteigende Form“, meinte Luderich ganz erleichtert.
TuS 82 Opladen: Tomaschky 5, M. Luderich, 17, Goralski 5, Messing 31, Pulm 8, Thimm 12, Angenent, Heischmann 6, Meiers 8.
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