Fußball: Ristic kommt zur Verfassungsprüfung
VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 15.09.2007Das hätte er gar nicht unbedingt explizit erklären müssen. Nach der Niederlage in Bergisch Gladbach, der ersten seiner Mannschaft nach zuvor sechs Siegen in Folge, verbrachte Ulf Kirsten, Trainer der Oberliga-Fußballer von Bayer 04 II, eine eher unruhige Nacht. Und diejenigen, die den „Schwatten“ am Tag darauf zu Gesicht bekamen, konnten ihm schon an den Lippen ablesen, dass es mit seiner Laune auch mit leichter Distanz zum Ereignis nicht zum Besten bestellt war. „Es gab ein paar klare Ansagen an die Jungs, was uns nicht gefallen hat. Aber danach haben wir den Blick auch wieder rasch nach vorn gerichtet“, erklärte Kirsten.
Am Sonntag gegen den KFC Uerdingen (15 Uhr, Haberland-Stadion) werden die Seinen gleich den nächsten Anlauf zu einer Serie unternehmen. Dazu bedarf es freilich einer deutlich besseren Form des Kollektivs als beim Auftritt an der Paffrather Straße. „Wir haben vorher gute Spiele abgeliefert und das werden wir auchdanach wieder tun“, versichert Bayers Co-Trainer Dirk Dreher vor dem Vergleich mit der Truppe von Trainer Aleksandar Ristic. Von der alten Rivalität zwischen beiden Vereinen, die aus der (Profi-)Zeit rührt, als beide noch unter dem Bayer-Dach firmierten, ist nicht viel geblieben. Zumindest bei den Leverkusenern nicht. „Das ist ein Spiel wie jedes andere für uns“, sagt Dreher, „gut möglich allerdings, dass die Uerdinger gegen uns speziell motiviert sind.“
Personell können die Leverkusener wieder mit Mittelfeldspieler Deniz Naki (Torschütze beim 3:1-Sieg der deutschen Junioren gegen Wales) und dem bulgarischen Stürmer Atanas Kurdov planen, die zuletzt beide im Dienst ihrer jeweiligen U 19-Nationalteams standen.
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