Hockey: RTHC bleibt im Rennen
VON MICHAEL GRANZ - zuletzt aktualisiert: 30.04.2007Die Hockey-Damen des RTHC setzen sich an der Spitze der 2. Bundesliga fest. Mit einem 2:0 (2:0)-Sieg gegen Klipper Hamburg, und einem überraschenden 1:1 (0:1)-Remis gegen den Hamburger Polo Club bleiben die Leverkusenerinnen zum Abschluss der Hinrunde im Rennen um den Aufstiegsplatz.Die Erwartungen erfüllt haben die Herren des RTHC mit dem 3:0 (2:0) gegen Rheydt und der zu erwartenden 1:4 (1:1)-Niederlage beim Spitzenreiter Düsseldorf.
Gegen Tabellenführer Klipper gefielen die Leverkusenerinnen. „Das war in vielen Situationen fein herausgespielt“, sagte Trainer Jens Lüninghöner erfreut über Verbesserungen im Aufbauspiel und in der Laufarbeit. Nach den Treffern von Stella Wallbaum und Stephanie Lobe ließ sich der RTHC die Partie nicht mehr aus der Hand nehmen. Doch der Sieg hatte seinen Preis gefordert. Janina Volk musste mit umgeknickten Knöchel beim Spiel gegen den Polo Club passen, Tine Mies spielte leicht angeschlagen. Als im Spiel gegen das Schlusslicht auch noch Jaqueline Bahn mit lädiertem Knie raus musste, ging die Ordnung etwas verloren, und die Verunsicherung stieg durch den Hamburger Treffer noch mehr. Eine starke Leistung boten die Youngster Lea Wolff und Leonie Ratjen, Vanessa Odenthal erzielte nach einer Strafecke den verdienten Ausgleich.
Die Herren des RTHC wollten die unnötige Schlappe gegen Essen unbedingt wett machen. In Martin Mies und Lincoln Churchill standen wichtige Stammkräfte wieder auf dem Platz. Im Mittelfeld kontrollierten die Leverkusener das Geschehen und waren über Ryan Profit, Tobi Lietz und Felix Klein stets gefährlich. Felix Klein, Sebastian Karlshaus und Martin Mies hießen die Schützen. Nach der erfüllten Pflicht ging es zum Favoriten nach Düsseldorf. Die Gäste bereiteten dem Primus einige Probleme. Unbekümmert spielten sie zu Beginn schnelles Angriffshockey und gingen durch Felix Klein in Führung. Zwei schnelle Gegentore und eine Rote Karte gegen Lincoln Churchill verhinderten, dass der RTHC einen Punkt mitnehmen konnte. Wegen Stockschlagens musste der Neuseeländer das Feld verlassen, seine Kollegen spielten 25 Minuten in Unterzahl. „Immerhin hat keine Mannschaft so knapp gegen die Düsseldorfer verloren wie wir. Das Team hat in Unterzahl lange gut dagegengehalten“, sagte Trainer Oliver Voigt.
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