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Handball: Spaß-Woche mit viel Ernst

VON CLAUDIA BECKER - zuletzt aktualisiert: 08.09.2007

Leverkusens Handball-Frauen mussten für den unsäglichen Auftritt in Ketsch ein bisschen büßen, damit morgen gegen Aufsteiger Beyeröhde nicht Ähnliches passiert. Heike Ahlgrimm ist wieder dabei.

Nicht gehupft wie gesprungen: Dass Heike Ahlgimm (am Ball) wieder mitmachen kann, weiß Leverkusens Mannschaft zu schätzen.   Foto: RPO
Nicht gehupft wie gesprungen: Dass Heike Ahlgimm (am Ball) wieder mitmachen kann, weiß Leverkusens Mannschaft zu schätzen. Foto: RPO

„Wir hatten eine Spaß-Woche“, erklärt Renate Wolf und meint genau das Gegenteil. Die Trainerin hat Bayers Handballfrauen ziemlich büßen lassen für den schwachen Auftritt bei der vergeigten Bundesliga-Premiere in Ketsch. Und der harte Umgang bei den Übungseinheiten sollte einstimmen aufs Heimdebüt morgen Nachmittag (16 Uhr, Haberland-Halle) gegen den Aufsteiger TV Beyeröhde aus Wuppertal. „Bloß nicht unterschätzen“, sagt Wolf, die ihre Pappenheimer kennt.

Ein klassischer Fehlstart darf das nicht werden, schon gar nicht vor dem Hintergrund der vielen Veränderungen, was das Sponsoring betrifft. Für Wolf geht es in erster Linie gar nicht um „Wiedergutmachung“ für Ketsch, denn die kann für sie nur „gegen einen richtig großen Gegner“ erfolgen. Stattdessen will sie sehen, dass jede Spielerin 100 Prozent gibt, egal gegen welchen Gegner. Da trifft es sich gut, dass Heike Ahlgrimm nach überstandener Verletzung wieder ins Team rückt. „Heike bringt Stabilität in die Abwehr und Kreativität in die Offensive. Und sie kann Anna Loerper entlasten“, betont die Leverkusener Trainerin. „Meine Mädels sollen von Beginn an das zeigen, was sie schon in Ketsch hätten zeigen sollen“, fordert Wolf.

Und weil sie das nicht getan haben, gab es eben absolut humorlos die „Spaß-Woche“ mit viel Ernst.

Quelle: RP

 
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