Leichtathletik: Spiegelburg scheitert an 4,80 m
zuletzt aktualisiert: 07.02.2012Leichtathletik (RP). Stabhochspringerin Silke Spiegelburg (TSV Bayer 04) hat sich bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften auf der heimischen Anlage in Manfort dreimal am dann neuen Deutschen Hallenrekord von 4,80 Meter versucht.
Drei Wochen, nachdem sie selbigen Rekord an selber Stelle erst auf 4,77 Meter geschraubt hatte, zeigte sich die Vize-Europameisterin also erneut in Angriffslaune.
Über zwei Stunden musste Spiegelburg warten, bis sie ihre Einstiegshöhe von 4,40 Metern auflegen lassen konnte und im Alleingang in den Wettkampf startete. Nach einem souveränen Sprung über diese und die folgende Höhe von 4,60 Meter wagte sich die 25-Jährige an die 4,80 Meter und scheiterte knapp. "Ich bin gut in den Wettkampf gekommen und zufrieden. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal auch mit den 4,80 Metern", sagte die 25-Jährige.
Hübner siegt über 60 Meter
Vereinskollege Florian Hübner konnte derweil über 60 Meter ein Ausrufezeichen setzen. In einem spannenden Rennen setzte sich der 20-Jährige in 6,78 Sekunden gegen die deutsche Sprintelite durch und schob sich vor den Wattenscheidern Alexander Kosenkow (6,79) und Sebastian Ernst (6,83) auf den ersten Platz.
Der Leverkusener Acht-Meter-Springer Alyn Camara ordnete seine Leistung im Weitsprung von 7,65 Metern dagegen durchwachsen ein: "Ich hatte ein paar technische Schwierigkeiten beim Anlauf. Da ist sicher noch mehr drin, so dass ich mit meiner Leistung heute nicht ganz zufrieden sein kann", sagte er.
Stabhochspringerin Franziska Kappes kratzte bei den Titelkämpfen in der weiblichen Jugend U 20 mit 4,00 Metern an ihrer Bestleistung (4,01) und landete damit auf Rang zwei: "Ich fühle mich fit und hoffe, dass ich bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in zwei Wochen meine Bestleistung knacken kann und eine Platzierung unter den ersten drei erreiche", sagte Kappes.
In der männlichen Jugend U 20 konnte der Leverkusener Dreispringer Nico Beckers überzeugen. Mit einem Sprung von 13,97 Meter im letzten Durchgang gewann der Schützling von Trainerin Ingrid Thyssen den Titel. Seine persönliche Bestleistung verbesserte er damit um 14 Zentimeter. Über 60 Meter Hürden lieferten dazu Alexander Everts und Christopher Benzenberg einen flotten Lauf ab. Sie steigerten ihre bisherige Bestzeit und sicherten sich in 8,33 Sekunden (Everts) die Gold- bzw. in 8,34 Sekunden die Silbermedaille (Benzenberg).
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