Volleyball: Volleyball: Heimisch in Ophoven
zuletzt aktualisiert: 30.01.2010Diese Woche sei völlig normal verlaufen. "Wir haben trainiert wie immer, wir haben uns auf den Gegner eingestellt wie immer", sagt Dirk Sauermann. Der Erfolg beim hartnäckigsten Verfolger Oythe voriges Wochenende habe nichts an den Abläufen geändert.
Nur werde der Trainer der Volleyball-Damen Bayers nun öfter gefragt, "ob wir aufsteigen wollen oder nicht". Am Willen wird der Gang in Liga eins nicht scheitern (Sauermann: "Wir setzen alles daran, die sportlichen Voraussetzungen zu schaffen"); am Dürfen wohl auch nicht – bei acht Punkten Vorsprung und noch sieben Partien; fraglich ist, ob sie finanziell können – daran werde gearbeitet, sagt Sauermann: "im Hintergrund".
Vorrangig ist für ihn immer das nächste Spiel, also nun die Partie gegen SG Rotation Prenzlauer Berg (Sonntag, 15 Uhr, Sporthalle Ophoven). Zwei Siege konnte Sauermanns Truppe in dieser Spielzeit in Meisterschaft und Pokal bereits gegen die Berliner verbuchen. Aber Achtung: "Sie verfügen über eine hohe Qualität im Kader. Das junge Team hat eine gute Entwicklung genommen und einige Etablierte geärgert", sagt Sauermann und erinnert, dass sich der Gegner personell gut verstärkt hat durch einige Spielerinnen von VC Olympia Berlin, der seine Zweitliga-Mannschaft vor Saisonbeginn zurückgezogen hat.
In den Reihen der Leverkusenerinnen stehen dem Trainer wohl alle Akteurinnen zur Verfügung. "Wir sind heiß auf den Sieg", verspricht Sauermann. Verlängert werden soll die 15 Partien umfassende Erfolgsserie in der Halle Ophoven, da für heute eine Veranstaltung ("Abba – The Concert") in der Smidt-Arena geplant war. Die wurde zwar abgesagt, eine Rückkehr zu angestammtem Spielort und -termin war aber nicht mehr möglich. Sauermann nimmt es locker: "Wir fühlen uns in Schlebusch heimisch, wir trainieren schließlich zwei Mal pro Woche in der Halle."
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