Radevormwald: 13,6 Millionen
zuletzt aktualisiert: 19.11.2008Radevormwald (RPO). Sechs Stunden hat sich gestern ein Rechtsanwalt in die Materie eingearbeitet, um gravierende Fehler beim Bauprojekt „life-ness“ aufzudecken. Zweimal sechs Monate hatten der Aufsichtsrat der Bäder GmbH sowie deren Geschäftsführer Zeit, diese Fehler zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern – das ist nicht geschehen. Altlasten und die gestrige Erhöhung der städtischen Bürgschaft eingerechnet, liegt die vorläufige Gesamtverschuldung der Bäder GmbH nun bei rund 13,6 Millionen Euro. Damit auch in Zukunft eine Insolvenz ausgeschlossen wird, müssen Aufsichtsrat, Stadt, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte jetzt gehörig aufpassen: bei der Bäder GmbH und darauf, dass sich kein weiteres Finanzloch in Rade auftut. Das wäre das Ende. (spe)
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