Radevormwald: Asiatisches Museum – Pläne werden konkreter
VON WOLFGANG SCHOLL - zuletzt aktualisiert: 14.12.2010Radevormwald (RPO). Die Bauabteilung der Stadtverwaltung und die Vertreter des Galeristen Peter Hardt aus dem Gewerbegebiet Mermbach haben den Vertrag über die Genehmigung eines Museums für asiatische Kunst im Außenbereich in Sieplenbusch (zwischen Ispingrader Straße und Ispingrade) noch enger gefasst. Das wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung berichtet.
Hardt hatte vor einiger Zeit den Antrag gestellt, in einem Zeitraum von zwei Jahren auf seinem Gelände ein Museum mit Parkplätzen, einem Museumscafé und mehreren Räumen einzurichten. Da einige der Gebäude nicht den Bauvorschriften entsprachen, hatten die Baupolitiker der Stadt beschlossen, das Museum zu genehmigen, wenn einige bauliche Auflagen erfüllt werden.
Detaillierte Festlegung
Die Technische Dezernentin Julia Gottlieb erläuterte den Politikern zum Umbaubeginn, dass erst die rechtlichen Voraussetzungen geregelt sein müssten, bevor mit den Umbauarbeiten begonnen werden darf. "Herr Hardt würde lieber heute als morgen mit den Arbeiten beginnen", sagte Gottlieb, noch stimmten aber nicht alle planungsrechtlichen Voraussetzungen. Da das Bauvorhaben im Verfahren eines sogenannten vorhabenbezogenen Bebauungsplans genehmigt werden soll mit detaillierter Festlegung der Rechte und Pflichten für jeden Grundstücksteil und die Pläne noch einmal geändert worden sind, wird die Offenlegung der Pläne im Rathaus mit der Möglichkeit der Stellungnahme jetzt wiederholt. Das hat der Ausschuss auf Vorlage der Verwaltung bestimmt.
In den erneuerten Vertrag werden jetzt nicht nur die überbauten Grundstücke einbezogen, sondern auch Nebenanlagen, die zulässige Nutzung ist noch enger gefasst worden.
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