Radevormwald: Eiszeit statt Palmen
zuletzt aktualisiert: 26.11.2007Radevormwald (RPO). Eine Party unter Palmen sollte es in diesem Jahr nicht wieder werden, stattdessen setzte die Abiturientia des Theodor-Heuss-Gymnasiums diesmal auf die Eiszeit. Mit einer Après-Skiparty wurde am Samstagabend das Bürgerhaus zur Winterwunderwelt. „Wir möchten mit den Einnahmen aus der Feier unseren Abi-Ball und die Abi-Zeitung finanzieren“ erläuterte Manuela Hoberg vom Organisationsteam.
Sie hatte schon im vorigen Jahr die Beach-Party für die damalige Jahrgangsstufe 13 organisiert. „Ursprünglich wollten wir in dem Jahr auch noch eine Skiparty machen“, sagt sie, doch das sei dann am großen Arbeitsaufwand gescheitert. Und weil das Schneemodell jetzt auch besser in die Jahreszeit passe, wurden die ersten Weihnachtsbäume aufgestellt und Glühwein ausgeschenkt. Bei den feierfreudigen Gästen kam auch dieses Konzept an. Vereinzelte Weihnachtsmannmützen waren im Saal zu bewundern.
Auch der Vorverkauf hatte erkennen lassen, dass das Konzept stimmig ist. Über 300 Karten wurden vorab verkauft – und dank der Abendkasse wurde es zu späterer Stunde dann noch richtig voll im Saal. Arbeit satt bedeutete das auch für den bestellten Sicherheitsdienst, der minderjährigen Partybesuchern die Personalausweise abnahm. Das sollte dazu führen, dass gegen Mitternacht alle unter 18-jährigen Partygäste nach Hause mussten, sofern sie ohne erwachsene Begleiter feierten.
Doch zu der Party kamen nicht nur Schüler, sondern auch viele deutlich ältere Gäste in Partylaune. Der Musikmix war mit Blick darauf von Florian Zeller bewusst breit gefächert. Der ehemalige Gymnasiast unterstützte seine Jahrgangsstufe auf diese Weise gern.
Aufbauhilfe leisteten auch etliche Schüler aus der zwölften Klasse. „Das war echt klasse“, sagte Manuela Hoberg, denn leider habe man in der 45 Personen starken Jahrgangsstufe nur neun Jungs. Und weil die Party immerhin bis vier Uhr in der Frühe genehmigt war, wurden auch noch einige ausgeschlafene Helfer für den Abbau am Sonntag benötigt. Da kamen die „Zwölfer“ gerade recht.
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