Kommentar: Elan darf nicht nachlassen
VON JOACHIM RÜTTGEN - zuletzt aktualisiert: 27.04.2010Kommentar (RPO). Ein frischer Wind weht durch die Räume an der Grabenstraße 28. "aktiv55plus" gibt sich selbst einen Ruck und will künftig viel präsenter sein als bislang. Das ist gut so, denn das Potenzial in der Bergstadt ist vorhanden. Die Gesellschaft wird immer älter – auch in Rade. Auch hier gibt es Menschen, die unbeachtet vom Nachbarn nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können (oder wollen). Hauptsache, es gibt Menschen, die mal an der Tür klingeln, nach dem Rechten sehen und sich kümmern.
Auch gesellschaftspolitisch will die neue Leiterin Silke Schwekutsch mehr Einfluss nehmen. Bei kleineren Veranstaltungen mit der Raiffeisenbank sollen Unternehmer angesprochen werden. Mit ihnen will sie über die Personalarbeit im Hinblick auf die demografische Entwicklung sprechen, den Übergang vom Beruf in die Rente näher beleuchten. Fraglich, ob sich die Firmen gerne in die Karten gucken lassen. Ein Versuch ist es aber allemal wert. Bleibt zu hoffen, dass der Elan so schnell nicht nachlässt.
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