Radevormwald: Haushalt und Wülfing bleiben aktuell
zuletzt aktualisiert: 24.07.2009Radevormwald (RPO). Die Freien Demokraten, die mit drei Mitgliedern in dieser Ratsperiode im Stadtparlament sitzen, haben vor fünf Jahren mit Hans-Peter Wagner einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten gestellt.
In diesem Jahr hat die FDP erstmals seit 1999 darauf verzichtet. In ihrem Programm hatte die FDP vor fünf Jahren das Ziel ausgegeben, dass die Verwaltung nur die nötigsten Ausgaben tätigt, Wülfing nicht saniert wird und mehr Gewerbe und Wirtschaft in die Stadt geholt werden. Wülfing wurde teilsaniert, die Haushaltsausgaben sind gegen die Stimmen der FDP immer gestiegen. Eine Haushaltskonsolidierung wurde somit nicht erreicht.
In der Innenstadt sollte bei den Verpächtern und Vermietern erreicht werden, dass die Mieten reduziert werden. Dieses Thema ist bei der Diskussion um die Innenstadt-Sanierung weiter aktuell, da an einigen Stellen über zu hohe Mieten geklagt wird. Dem Antrag, dass Radevormwald für die Attraktivierung der Innenstadt Landesmittel beantragt, hat ein FDP-Vertreter im Juni zugestimmt, zwei haben ihn abgelehnt.
Den Ausbau der Wirtschaftsförderung hat die FDP ebenfalls gefordert. Erreicht wurde, dass die WFG selbstständig geblieben ist, neue Aufgaben erhalten hat und jetzt über mehr Personal verfügt. Erfolg hatte die FDP mit ihrem Ziel, dem Tourismus in der Stadt einen breiteren Raum zu geben und die dadurch entstehenden Chancen zu nutzen. Der Gedanke, um Touristen zu werben, ist in den fünf Jahren verfestigt worden.
Ein Instrument, der schon 2004 drohenden Abwanderung von Bürgern entgegen zu treten, sollte die Sanierung und Attraktivierung bestehender Wohnungen durch die großen Wohnbauunternehmen sein. Der Einfluss der Stadt hat sich als gering gezeigt, belegt durch die Insolvenz der GWG und den Verkauf von Gewag- und LEG-Wohnungen, ohne später zu sanieren.
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