Radevormwald: In der City passiert so einiges
VON WOLFGANG SCHOLL - zuletzt aktualisiert: 02.01.2012Radevormwald (RP). Auf vielfältige Veränderungen müssen sich die Bürger in den kommenden Monaten einstellen. Durch den Umbau der Innenstadt zieht der Wochenmarkt um. Auch die großen Feste sind betroffen. Der Rundling zur Kirmes fällt weg.
Das neue Jahr wird für die Innenstadt sichtbare Veränderungen bringen. Mit dem Ende der Frostperiode soll der Umbau des Marktplatzes beginnen. Verwaltung und Politik haben mit Unterstützung der Bürger im Herbst Steine, Lampen und Möbel ausgesucht. Gefordert wird durch den Umbau eine flexible Veranstaltungsorganisation.
Der Wochenmarkt wird umziehen und das Heimat- und Schützenfest (31. Mai bis 4. Juni) wird auf den Rundling verzichten müssen. Auch das von der Wirtschaftsförderung in Verbindung mit dem Stadtsportverband geplante Stadtfest zum Muttertagswochenende am 13. Mai soll auf verschiedene Plätze verteilt werden. Betroffen sein werden auch das Weinfest und wohl die Pflaumenkirmes im September.
Zeitplan
Folgender Zeitplan ist für die Umgestaltung der Radevormwalder Innenstadt vorgesehen:
2012 Umgestaltung Markt
2013 Umgestaltung Kaiserstraße und Innenstadteingang Ost
2014 Innenstadteingang West
2015/2016 Fläche Schlossmacherplatz
2016/2017 Umgestaltung Hohenfuhrstraße
Baustellenfeste organisieren
Für die Aktionen rund um den Umbau wird ein umfangreiches "Baustellen-Management" versprochen. Der neue Citymanager Frank Manfrahs soll zum Beispiel Baustellenfeste organisieren, um den Einzelhändlern zu helfen, die Zeit der Improvisation zu überstehen. Die Stadt hat vom Land für die Aktionen in der Innenstadt in diesem Jahr ein zweckgebundenes Budget von 40 000 Euro erhalten, hatten das Ministerium und Bürgermeister Dr. Josef Korsten vor Weihnachten mitgeteilt.
Der neue Marktplatz wird eine Sitzrunde an der Eiche erhalten, eine Terrasse vor der Kirche am Markt, einige neue Bäume, ein Fontänenfeld und eine verschiedenfarbige Oberfläche aus Betonsteinen. An einem Band in Grautönen sollen sich die Passanten orientieren können. Das Band soll sie später auch zur östlichen Kaiserstraße und zum Schlossmacherplatz führen.
Im unmittelbaren Umfeld gibt es schon bald zwei weitere Baustellen: Gebaut wird ein neues Haus zwischen Hohenfuhr- und Burgstraße, an der Kottenstraße wird das Außengelände des "life-ness" umgestaltet mit einer Lounge und zwei Außensaunen.
Eine große Aktion startet auch die Martini-Gemeinde an der Uelfestraße. Sie wird in diesem Jahr die Innensanierung der Kirche in Angriff nehmen – mit neuen Fenstern, einem Anstrich, einer neuen Heizung und weiteren Elektroarbeiten. Die Kosten sollen bei 200 000 Euro liegen. Die Kirche wird vom 29. Mai bis Oktober geschlossen. Gottesdienste werden im Gemeindehaus abgehalten.
Im Außenbereich in Sieplenbusch entsteht das "Asiatische Museum". Veränderungen gibt es auch bei den Grundschulen. Die der Wupper (Brede) und die Lessingstraße (Bergerhof) werden zur Verbundschule mit zwei Schulstandorten, an der Grundschule Blumenstraße werden keine Kinder mehr eingeschult, sie gehen zur Grundschule Stadt. 2013 ziehen die verbleibenden Klassen um.
Personelle Veränderungen
Zwei personelle Veränderungen wird es in der Stadtverwaltung und bei den Stadtwerken geben. Der Erste Beigeordnete Rainer Meskendahl geht Ende März in den Ruhestand, seinen Posten übernimmt Frank Nipken (bisher Leiter Rechnungsprüfungsamt).
Peter Mathis ist ab heute kommissarischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Zum 1. Juli soll der neue Geschäftsführer als Nachfolger von August Kuhl kommen.
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