Radevormwald: Krankenhaus darf Ärzte ausbilden
zuletzt aktualisiert: 16.08.2007Radevormwald (RPO). Dr. Rüdiger Hopert, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Johanniter-Krankenhaus, verfügt ab sofort über die Befugnis, den medizinischen Nachwuchs im Bereich Innere Medizin und Gastroenterologie auszubilden.
Die Ärztekammer Nordrhein erweiterte zum 15. August die bereits vorliegende Befugnis zur Weiterbildung für Innere Medizin und Allgemeinmedizin (Basisweiterbildung) entsprechend, teilte die Klinik gestern mit. Damit können an der Siepenstraße jetzt Fachärzte in diesem Bereich weitergebildet werden.
Um internistische Ärzte ausbilden zu können, galt es in dem Krankenhaus zunächst, die erforderlichen Bedingungen zu schaffen: „Nicht nur der Chefarzt, auch die Klinik muss über eine Weiterbildungsbefugnis für die entsprechende Fachrichtung verfügen“, erklärte Johanniter-Geschäftsführer Peter Steffens. Nachdem sein Haus die erforderliche Genehmigung von der Ärztekammer bereits im Mai erhalten hatte, ist nun Chefarzt Dr. Rüdiger Hopert auch nach der neuen Weiterbildungsordnung berechtigt, Nachwuchsmediziner der Inneren Medizin auszubilden.
Die Weiterbildungsermächtigung umfasst sechs Jahre, wovon drei Jahre für die Basisweiterbildung für Innere Medizin und Allgemeinmedizin sowie drei weitere Jahre für Innere Medizin und Gastroenterologie vorgesehen sind. „Ich freue mich sehr über den Bescheid der Ärztekammer, nun können wir direkt Einfluss auf die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses nehmen und die hohe medizinische Qualität unserer Abteilung weitervermitteln“, sagte der Chefarzt.
Forschungsgebiet von Dr. Hopert
Dass die Weiterbildungsermächtigung den Schwerpunkt Gastroenterologie einschließt, kommt nicht von ungefähr, gilt doch das besondere Augenmerk Hoperts seit langem diesem Fachgebiet. Dies bezeugen nicht nur die zahlreichen Projekte, Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen des Internisten, sondern auch sein Engagement beim „European Board of Gastroenterology“ und etlichen anderen Verbänden wie beispielsweise der Stiftung Lebensblicke zur Darmkrebsvorsorge.
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