Radevormwald: Kreis belastet Stadtkasse
zuletzt aktualisiert: 17.11.2006Radevormwald (RPO). Der Oberbergische Kreis hat angekündigt, dass seine Städte und Gemeinden im nächsten Jahr eine höhere Kreisumlage zahlen sollen. Die soll um 6,8 Punkte auf 47,4 Prozent steigen, teilte Landrat Hagen Jobi am Mittwoch den Bürgermeistern mit.
Von jedem Euro, den Rade an Steuereinnahmen hat, muss die Stadt 47,4 Cent an den Kreis abgeben. Kämmerer Rainer Meskendahl rechnet vor, was das bedeutet: „Wir haben in diesem Jahr eine Kreisumlage in Höhe von rund acht Millionen Euro im Haushalt, wenn diese nun erhöht wird, zahlen wir nächstes Jahr 1,1 Millionen mehr.“
Er rechne jedoch damit, dass die Summe niedriger ausfalle: „Bei den Kosten für Hartz IV ist noch nicht klar, wie viel mehr der Kreis vom Land erhält. Und der Landschaftsverband hat angekündigt, dass die Landschaftsumlage gesenkt wird. Beides sollte sich für uns positiv auswirken.“ In Rades Haushalt werden er keine Erhöhung von 6,8 Prozentpunkten einrechnen.
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